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Hochbetten: Die kluge Lösung für wenig Platz in hohen Räumen

Es gibt Wohnungen, die sich zwar altbautypisch durch recht hohe Räume auszeichnen, zugleich aber wenig Wohnfläche bieten. Somit ist die Atmosphäre dieser Wohnsitze stets offen und hell, Platz für Ihre Besitzer bleibt dennoch recht wenig. Eine tolle Möglichkeit, die Höhe der Räume auch zu Einrichtungszwecken auszunutzen, sind Hochbetten. Denn diese sind natürlich nicht nur was fürs Kinderzimmer.

In unserem Fall haben wir es mit einem Paradebeispiel zu tun: Ein Singlemann mit durchaus gutem Geschmack muss in einem Zimmer sein ganzes Leben unterbringen. Gut, das ist nicht ganz richtig - seine Küche ist eine große Wohnküche, die er zugleich als Büro nutzt.

Über den Wolken …

Das Wohnzimmer bzw. Schlaf- und Ankleidezimmer ist jedoch genial: Platzsparend und dennoch charmant eingerichtet.:

Das selbstgebaute Hochbett ist aus massiver Kiefer gefertigt. Selbstverständlich gibt es jedoch auch schon fertige Hochbetten, die den gleichen Komfort bieten. Unser Bett jedoch ist perfekt auf den Raum abgestimmt: Durch den Aufstieg am hinteren Teil des Bettes steht die Leiter nicht mitten im Zimmer und nimmt so weder Platz noch Ruhe aus dem Raum. Durch die Höhe des Bettes kann man auch kein Bettzeug und die heimlich deponierten Kuscheltiere sehen, was Ordnung und Privatsphäre schafft.

Unter dem Hochbett bleibt nun noch genügend Platz für Sofa und Co. Oftmals wirkt der Platz unter einem Hochbett recht dunkel – daher ist die Wahl der weißen Polstermöbel äußerst glücklich.

Höhenflug für Stilsicherheit

Gegenüber vom Bett stehen ein großer Kleiderschrank und ein TV-Lowboard. Dazwischen tummeln sich zwei Hochflorteppiche, Couchtischelemente und ein grüner Sitzsack, der etwas Verspieltes einbringt. Auch die Dekoration ist an dieser Stelle zu loben: Wandtattoos, Pflanzen und wenige Bilder überladen den Raum in keiner Weise.

Wenn man mehrere Räume in einem Raum unterbringen muss, wie es hier der Fall ist, glauben die meisten Menschen, dass man die Paravent-Methode anwenden müsse, um die Lebensbereiche voneinander zu trennen: also Bett und Kleiderschrank auf die eine Seite, Fernseher und Couchgarnitur auf die andere Seite. Unser Beispiel beweist jedoch, dass die Wohnbereiche durchaus stilvoll miteinander verbunden werden können, ohne dass der Raum unpassend oder unaufgeräumt wirkt.

Über den Dingen stehen …

Selbstverständlich können unter einem Hochbett nicht nur Sofa und Sessel untergebracht werden – auch Esstisch oder Schreibtisch sind denkbar. Auch beliebt sind Chillout-Zonen, wie Relaxsessel oder Lesesessel mit Bücherregalen. Mit einem Vorhang ist es sogar möglich, einen begehbaren Kleiderschrank unter dem Hochbett anzulegen. Die Möglichkeiten mit einem Hochbett mehrere Räume in einem Zimmer zu vereinen sind vielfältig. Das ist neben der Platzfrage auch eine Geschmacksache. Diesbezüglich hat unser Beispielraum schon ziemlich die Nase vorn.

Text: Anne Timm

 

 

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Kommentare(3) Kommentar schreiben
Doch, mit einem Schutzhelm geht das!
Anne Timm 13.08.2012, 14:14Uhr
Der Platzgewinn ist natürlich verlockend. Man kann aber nicht mehr im Bett rumspringen.
Ronja Räubertochter 13.08.2012, 13:39Uhr
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