Kurationen

Weiße Bücherregale unter 300 Euro

von Janina Temmen

Immer an der Wand entlang? Lieber inszenieren sich diese Bücherregale selbst und die Schmöker gleich mit.

Bücher werden nie aussterben, darin sind sich alle einig. Schon alleine, weil sie das Zuhause wohnlicher machen, finden wir. Wer mit Büchern wohnt, braucht aber auch ein gutes Regal. Nicht nur, um sie gut zu verstauen, sondern auch, um sie zu inszenieren. Auf den neuen Bücherregalen bekommen unsere Romane nämlich glatt einen dekorativen Charakter.

Lieber Skulptur statt Lastenesel

Bibliotheken zeigen uns, wie man auf wenig Platz möglichst viele Bücher unterbringt: indem man sie brav in Reih und Glied stellt. Immer schnurgerade an der Wand entlang oder in kubischen Regalen als eine Art Raumteiler. Zuhause tun das Bücher und ihre Regale allerdings nur noch selten. Die neue Generation der Bücherregale könnte man „Selfie-Generation“ nennen, weil sie sich und ihre Aufgabe inszenieren: Manchmal thronen die Fächer leicht über dem Boden, auf Füßen aufgebockt. Oder das Regal hat einen Treppenaufbau. Andere legen ihre Böden zwischen zwei Leitern. Damit die Bücher nicht völlig zur Nebensache werden, nehmen sich solche Regale mit Vorliebe farblich zurück und bleiben schlicht weiß.

Bücher im Maßanzug

Wer seinen Raum bestmöglich ausnutzen will und trotzdem etwas optische Flexibilität haben möchte, der setzt auf Regalwürfel, die man nach Lust und Laune aufeinander schichten kann. Manche Bücherregale kann man aber auch von vornherein konfigurieren — das sind dann sozusagen die Maßanzüge für unsere Schmöker. Einfach nur hineinstellen darf man seine Bücher dann aber auch nicht: Denn Bücher machen noch mehr her, wenn man sie mit dem Cover nach vorne zeigt. Das weiße Bücherregal wird dann zu ihrem Laufsteg.

Foto im Aufmacher: Shutterstock

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