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Ton-in-Ton: Wie man den Farbtrend richtig stylt

von Christiane Tillmann

2016 wird unifarben! Mit dem Ton-in-Ton-Trend setzen wir Wände, Möbel und Accessoires jetzt richtig schön farbig in Szene.

Farbkombinationen sind nicht so dein Ding? Dann dürfte dieser Trend genau richtig für dich sein: Ton-in-Ton lautet nämlich jetzt das Motto der Stunde. Anders als beim Colour Blocking, wo auch Kontraste eine Rolle spielen, wird hierbei auf Gleichklang gesetzt. Bei Einrichtung und Dekoration bedient man sich aus Tönen einer Farbfamilie oder – das ist dann schon die Königsdisziplin – tatsächlich komplett an derselben Farbe. Muster hingegen sind meist komplett passé.

Spannende Brüche sind hierbei natürlich nicht gefragt, eher schon harmonische Zusammenstellungen, die aber – aufgrund ihrer Intensität – eher etwas für kleine Wohnbereiche sind. Und während es in der Mode vorwiegend um Pastellfarben geht, darf es in der Wohnung tatsächlich etwas kräftiger zugehen. Satte Grün- und Rottöne, ja sogar schwarze Wände mit schwarzem Mobiliar und Accessoires geben jetzt den Ton an. Zieht man den Look durch, ist er also definitiv etwas für Mutige. Aber auch im Kleinen kann man den Unifarben-Trend prima andeuten.

So inszenierst du den Ton-in-Ton-Trend bei dir Zuhause

Lachsfarbene Tischdecke in Kombination mit der roten Teekanne Geo von Normann Copenhagen
Experimentierfeld Kaffeetafel: Die rote Teekanne Geo von Normann Copenhagen macht auf der lachsfarbenen Tischdecke eine richtig gute Figur.
Foto: Normann Copenhagen

Damit der Look wie aus einem Guss und sophisticated und pur wirkt, gibt es ein paar Dinge, die du beachten solltest. Hier kommen unsere Tipps:

Auf Struktur achten

Damit der Monoton-Trend nicht am Ende auch wirklich monoton rüberkommt, sind Struktur und Haptik wichtig. Experimentiere mit unterschiedlichen Oberflächen und mische zum Beispiel transparente oder grobe Gegenstände hinzu.

Mit kleinen Dingen starten

Es muss ja nicht immer gleich die volle Dröhnung sein! Ton-in-Ton-Arrangements funktionieren auch prima im Kleinen, wie zum Beispiel auf einer Kaffeetafel. Hier lassen sich beispielsweise eine rosa Tischdecke mit entsprechenden Blumen und Servietten toll in Szene setzen.

Nicht zu heftig auf die Tube drücken

Damit du dich nicht bald schon an deinem neuen Ton-in-Ton-Trend sattgesehen hast, ist es wichtig auf die richtige Dosis zu achten. Am einfachsten ist es mit der eigenen Lieblingsfarbe zu starten und zu schauen, ob man bereits Accessoires im Haus hat, die sich miteinander arrangieren lassen. Ist der erste Schritt getan, kann man sich entscheiden, wo man seine Sammlung gern platzieren möchte und was unter Umständen noch fehlt. Noch nicht genug? Dann kannst du jetzt darüber nachdenken, eine komplette Wand in deiner Farbe zu streichen.

Im Aufmacher: Pocket-Regal von String. Foto: String

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