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Streifenfrei Fenster putzen - so geht's

von KATJA KEWERITSCH

Glasklare Scheiben ohne Schlieren und Flecken – mit unseren Profi-Tipps bekommst du den absoluten Durchblick.

Streifenfrei Fensterputzen: Welches Zubehör du wirklich zum Fensterputzen brauchst

  • einen weichen Handfeger, um Spinnweben, Pollen oder Staub vorab vom Glas zu fegen

  • einen Eimer mit lauwarmem Wasser und einem Spritzer Spülmittel plus einen weichen Schwamm oder Einwascher (damit arbeiten professionelle Fensterputzer): bitte keine Topfreiniger oder Metallschwämme benutzen – die raue Seite kann die Fensterscheibe zerkratzen

  • einen Abzieher, um das Wasser vollständig abzuziehen und die Fenster schnell zu trocknen

  • ein Baumwolltuch, um den Abzieher nach jedem Zug abzuwischen – auch das Wasser, das sich unten am Fensterrahmen sammelt, kannst du damit aufnehmen

  • ein Microfasertuch oder Fensterleder zum Nachpolieren; das Fensterleder nach Gebrauch mit warmem Salzwasser ausspülen und gut auswringen, damit es nicht hart wird

Fensterputz-Tipps aus Großmutters Schatzkiste

Wenn dein Leitungswasser besonders kalkhaltig ist, hilft ein Schuss Essig im Fensterputz-Eimer. Das verhindert Kalkflecken und unschöne Schlieren. Außerdem hält der säuerliche Geruch im Sommer die Fliegen fern. Alternativ kannst du auch ein bisschen Glasreiniger zum Wasser geben. Don’t: Spiritus verwenden. Das ist zwar auch ein Tipp aus Omas Schatzkiste, aber zum einen riecht Spiritus unangenehm und zum anderen reizt er die Haut der Hände.

Bewährt hat sich Omas Trick, die Fensterscheiben mit Zeitungspapier zu polieren. Denn: Zeitungspapier ist hart, offenporig, saugfähig und fusselt nicht – ideal zum Fensterputzen. Übrigens: Fensterputzen klappt nicht mit Magazinseiten. Die werden nach dem Bedrucken lackiert (Hochglanzmagazine eben), sind also besonders wasserabweisend. Achtung: Druckerschwärze kann auf Fensterbänke oder Fensterrahmen abfärben. Mit Zeitungspapier deshalb wirklich nur das Glas abwischen.

Für besonders schmutzige Fensterscheiben voller Fliegendreck oder Vogelmist sind Kochfeldschaber ideal. Achte nur darauf, sie immer ganz flach und breit aufzusetzen, um die Scheibe nicht zu zerkratzen.

Wenn deine Fensterscheiben mit der Zeit ein wenig matt geworden sind, hilft Leinöl: Das Glas mit dem Öl einreiben und kurz einwirken lassen. Anschließend gründlich abwaschen. Das Glas glänzt wieder und Wasser perlt dank des Öls entspannt ab – sagt Großmutter.

Streifenfrei Fenster putzen – die richtige Technik

So machen es die Profis: Putzmittel ins Wischwasser geben und Einwascher eintauchen. Die Fensterscheibe in kreisförmigen Bewegungen von oben nach unten und von innen nach außen putzen. Mit dem Abzieher das Wasser entfernen. Profis machen das in einem Rutsch - und zwar mit einer Bewegung, die einer liegenden Acht ähnelt. Für alle anderen gilt: Abzieher von oben nach unten führen und pro Bahn nicht absetzen! Danach die Gummilippe des Abziehers mit einem fusselfreien Tuch reinigen – und zwar nach jeder Bahn. Zum Schluss geht es ans Nachpolieren: Profis greifen dafür gern auf Microfasertücher zurück. Du kannst aber auch ein Fensterleder oder Zeitungspapier nehmen. Profitipp: Polier deine Fensterscheiben mit einer ausrangierten Nylonstrumpfhose nach. So werden sie strahlend rein.

Fensterputzen bei Sonne und Frost

Ist schwierig. Aber machbar. Generell gilt: Die Fenster nie bei direkter Sonneneinstrahlung putzen. Das gibt hässliche Schlieren, weil die Sonne das Wasser zu schnell trocknet. Im Sommer solltest du deine Scheiben zudem früh morgens putzen - da ist die Luft noch nicht so warm und das Wasser verdunstet nicht so schnell, ergo weniger Schlieren. Tipp für Minustemperaturen: Füge deinem Wischwasser einen Schuss Frostschutzmittel hinzu. So kann nichts festfrieren.

Kunststoff oder Holz: So wird auch der Fensterrahmen sauber

Generell gilt: Fensterrahmen immer zuerst reinigen. Sonst läuft dir der Schmutz von oben über die frisch geputzten Scheiben. Zunächst fegst du den Rahmen ab. Danach putzt du ihn mit dem Spüli-Wasser aus dem Eimer. Du kannst dafür den Schwamm benutzen, den du auch zum Reinigen der Fensterscheiben verwendest. Wenn du mit einem Einwascher arbeitest, benötigst du einen extra Lappen. Den Rahmen am Ende mit einem fusselfreien Tuch trocknen. Falls nötig, danach das Wasser wechseln. Bei hartnäckigen Flecken auf Kunststoffrahmen hilft ein Schmutzradierer. Tipp bei Holzrahmen: Trage zweimal jährlich nach dem Reinigen eine Pflegemilch auf. So bleibt Schmutz nicht am Rahmen kleben. Was die Dichtungen angeht: Damit sie nicht porös werden, kannst du sie ab und zu mit einem säure- und harzfreien Fett einreiben. 

Tipps zum Dachfenster Putzen

Aufpassen! Das ist der wichtigste Tipp. Die meisten Unfälle passieren im Haushalt – gerne auf einer Leiter. Und viele Dachbodenfenster sind nicht anders zu erreichen. Deshalb: rutschfeste Schuhe anziehen und nicht über den Leiterrand oder nach draußen beugen. Dachfenster, die neben dem Schornstein liegen, bekommst du gut mit einem speziellen Glaskeramikfeldreiniger sauber – auch ohne viel Scheuern. Tipp für kleine Luken, die nicht häufig geputzt werden: einwachsen. Am besten mit Autowachs. So perlen Regen und Schmutz über einen längeren Zeitraum ab.

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