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Stauraum für Bücher nutzen – so geht’s richtig

von Christiane Tillmann

Trotz E-Reader lieben wir echte Bücher heiß und innig. Doof nur, dass sie so viel Platz brauchen. Wir zeigen, wie man sie am besten unterbringt.

Klaro, längst kann man sich seine Bücher und Zeitschriften online kaufen und ganz easy auf dem Tablet wegspeichern, aber nicht jeder mag ganz auf die guten alten Wälzer verzichten. Für die, die noch den Duft alten Papiers und seine Haptik lieben, stellt sich aber auf Dauer eine Frage, die nach jedem Kauf dringlicher wird: Wohin bloß mit all den Büchern?

Gar nicht so einfach, das viele Papier ordentlich, funktional und auch noch optisch ansprechend unterzubringen. Was also tun? Ein paar Fragen zur Einschätzung am Anfang können helfen.

  • Wie viele Bücher habe ich überhaupt und muss ich sie alle behalten?
  • Möchte ich sie lieber zeigen oder verstecken?
  • Kann ich mit ein bisschen Unordnung leben oder brauche ich Struktur?

Je nachdem, wie du die Fragen für dich beantwortest, kommen unterschiedliche Produkte für dich infrage. Bist du zum Beispiel ein eher ordnungsliebender Mensch, der seine Bücher nicht alle zeigen will, so könnte sich gut eine Lösung mit geschlossenen Fächern anbieten, hinter der die Bücher verschwinden. Liebst du den Bibliotheken-Look, willst aber dem Chaos etwas Einhalt gebieten, kannst du die Bücher selbst zum Beispiel nach Größe und Farbe ordnen, was optisch mehr Struktur gibt.

Mini, Midi oder Maxi? Stauraumlösungen für Bücherfreunde

Bücherregal String mit nach Farben sortierten Büchern
Ganz schön vollgepropft, aber trotzdem strukturiert schaut es in diesem String-Regal aus. Der Grund: Die Bücher wurden konsequent nach Farben sortiert.
Foto: String

Für Wenig- und Magazinleser bieten sich kleine Lösungen an, die entweder repräsentativ sind und die Bücher und besonderen Zeitschriften schön in den Fokus rücken oder eben verschwinden lassen. Besonders in kleinen Wohnungen kann man gut auf filigrane Wandregale wie zum Beispiel das String Pocket oder ungewöhnliche Lösungen wie multifunktionale Truhen zurückgreifen. Besonders clever ist der Zeitschriftensammler Hockenheimer der Designer von Nju Studio, der auch gleichzeitig ein Sitzplatz ist.

Für mittelschwere Leseratten bieten sich – je nach Platz – halboffene Bücherregale bestens an, in denen man Bücher gemeinsam mit Accessoires wie Vasen verstaut. Hier kann man dann beides: präsentieren und verstecken. Je nachdem, was man zeigen möchte. Wer vorhat, seinen Bücherschatz noch zu erweitern, kann zudem gut auf modulare Regale zurückgreifen, die jederzeit erweiterbar sind.

Eine echte Leseratte möchte gerne zeigen, was sie bereits verschlungen hat, daher bietet sich hier das klassische Bücherregal an. Das gibt es in großer Form- und Farbvielfalt und mittlerweile auch zum Konfigurieren – damit der Raum nach oben zum Beispiel auch in Altbauten oder unter Dachschrägen ausgenutzt werden kann.

Im Aufmacher: Regal Valania von Fashion for Home. Foto: Fashion for Home

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