Wohnbasics

Schränke schlau ordnen

von Christiane Tillmann

Nichts anzuziehen und trotzdem quillt der Kleiderschrank über? Wie man dem Textil-Kollaps vorbeugt und Ordnung in die Sache bringt.

Hilfe! Der Frühling rückt immer näher, doch noch blockieren Berge von Wollpullis, dicke Daunenjacken und lange Unterwäsche das Schrank-Innenleben. So bald wie möglich sollen die aber gegen die neue Kollektion getauscht werden. Frage nur: Wohin bloß mit all dem überflüssigen Zeug?

Spätestens, wenn’s wärmer oder eben kälter wird und ein Klamottenwechsel ansteht, kommt diese Frage unweigerlich auf, ebenso wie die Erkenntnis: Mein Kleiderschrank hat sein Fassungsvermögen immer noch nicht selbstständig erweitert. Mit ein paar Tipps und Tricks kann man ihn aber ganz fix vom Hüter des Modehaufens in ein wahres Stauraumwunder verwandeln.

Vorab ist allerdings wichtig, sich einen Überblick zu verschaffen: Was davon brauche ich wirklich? Und: Wie muss überhaupt das Innenleben meines Schrankes aussehen, um meinen Bedürfnissen gerecht zu werden? Bin ich eher ein Zusammenleger oder Hänger?

Erste Regel beim Kleiderschrank aufräumen: Struktur schaffen!

Ein Mahagoni-Kleiderschrank mit vier Fächern und Kleiderstangen sorgt für den perfekten Stauraum
Alles in bester Ordnung: Im Mahagoni-Schrank Loggia von Tikamoon sorgen kurze Kleiderstangen, Regalböden und Kisten für Struktur.
Foto: Tikamoon

Wenn du a) weißt, was du willst und b) die schmerzliche Trennung von dem ein oder anderen Lieblingsteil hinter dich gebracht hast, kann Phase zwei starten: die Neustrukturierung. Dabei ist wichtig, dass man die Dinge, die man tragen möchte, auch wirklich sieht. Denn Kleidungsstücke, die irgendwo im Dunkel von Regalboden zwei verschwinden, werden scheinbar auch automatisch aus unserem Gedächtnis gelöscht. Hier kann zum Beispiel eine integrierte LED-Leiste Wunder wirken. Tipp: Kleidung nicht zu hoch stapeln oder zu dicht hängen, denn auch das schadet dem Überblick. Sortierungen nach Farbe, Produktgruppe und Saison helfen dabei, schneller das richtige Teil zu erwischen.

Neben Kleiderstangen und Regalböden können besonders kleine schlaue Helfer dabei unterstützen, das Textilchaos im Zaum zu halten. Hakenleisten im Inneren verwahren Schmuck, Krawatten, Tücher oder Gürtel, Boxen (am besten aus transparentem Material) verstauen Accessoires. Drehmodule und Kleiderstangen zum Herunterziehen nutzen auch entlegenste Winkel und beflockte Mehrfachbügel halten beispielsweise ein Trio flutschiger Satinblusen am rechten Platz. So sind all deine Lieblinge bestens verstaut.

Im Aufmacher: Drehtürenschrank SKØP im Landhausstil vom Home24.

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