Wohnbasics

Schönes für Weinliebhaber

von Christiane Tillmann

Einen besonderen Wein trinkt man nicht irgendwie, sondern mit hochwertigem Zubehör. Hier kommt ausgewähltes Equipment für den perfekten Weingenuss.

Prost zusammen! Mit dem Comeback des gemütlichen Cliquen-Abends in den eigenen vier Wänden hat sich auch die gute alte Hausbar wieder etabliert. Cocktails und Bier, aber auch edle Weine werden in gemütlichem Ambiente ausgeschenkt, wobei die Getränke möglichst einzigartig und individuell sein sollen. Mikro-Brauereien, die Craft Beer herstellen, Wodka und Gin-Destillerien und Websites wie captaincork.com oder die-bodega.de, die personalisierbaren Wein anbieten, schießen daher geradezu wie Pilze aus dem Boden.

Klar, dass so ein besonderer Wein dann auch das entsprechende Zubehör und Ambiente braucht. Der Rebensaft will mit Genuss getrunken werden und kann – was die Lagerung angeht – ganz schön zickig sein. Wie also mach ich es meinem Wein so richtig gemütlich und was brauche ich alles dazu?

Basics für den Weingenuss

Erschütterungen, Temperaturschwankungen und direktes Sonnenlicht mag Wein überhaupt nicht. Am liebstem schlummert er in einem dunklen, kühlen Keller. Hat man den nicht, eignet sich in der Wohnung ein temperaturstabiles Plätzchen mit wenig Licht, wie zum Beispiel auf dem Schrank oder – ja tatsächlich – unter dem Bett. Weinregale bieten Ablageflächen, in denen der Wein oft abgedunkelt liegt und auch noch schön präsentiert wird.

Weinkühler mit einer Flasche darin und zwei Limetten auf dem Tisch
Der Weinkühler Saint-Savournin von Mirabeau hält in klirrendem Eis die Getränke auch an heißen Sommerabenden schön kühl.
Foto: Mirabeau

Gute Weine, die man länger aufbewahren möchte, sollte man übrigens immer liegend lagern, da ansonsten der Korken (wenn er echt ist) in der Flasche schrumpft. Weine, die schnell getrunken werden und über einen Kunststoffverschluss verfügen, dürfen hingegen ruhig auch im Stehen gelagert werden. Wer gleichzeitig noch die ideale Temperatur von circa 10 bis 12 Grad einhalten möchte, der ist mit einem kleinen Weinklimaschrank gut beraten, der den idealen Keller ersetzt.

Ein Dekanter sieht auf dem Tisch nicht nur schick aus, sondern sorgt nach dem Umfüllen des Weins aus der Flasche auch dafür, dass sich der Geschmack voll entfalten kann. Dazu sollte der Hals des Dekanters möglichst schmal sein und wenig Luft an den leckeren Rebensaft lassen. Auch die Gläser für Rot- und Weißwein unterscheiden sich, um den Geschmack zu optimieren. Rotwein wird so in ein besonders bauchiges Gefäß gefüllt, während Weißwein sich besser in einem schmalen Kelch entfaltet. Auch genießt man beide mit unterschiedlicher Temperatur. Während man Weißwein am besten kühl zwischen 9 und 11 Grad serviert, darf’s beim Rotwein etwas wärmer sein: Zwischen 16 und 18 Grad schmeckt er am besten.

Im Aufmacher: Weinglas Dots von Rice. Foto: Geliebtes Zuhause

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