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Machs dir schoen. Die neuen TV-Spots von moebel.de

von Laura Drühe

Derzeit sind fünf neue Werbe-Spots von moebel.de im Fernsehen und online zu sehen. Und die wurden aufwändig produziert. Wir werfen mit euch einen Blick hinter die Kulissen und zeigen, wie der Dreh ablief.

60 Crew-Mitglieder, 23 Kilometer Kabel, sechs Festplatten voller Filmaufnahmen und zwei Tage, an denen von morgens bis abends ohne Pause gedreht wurde: Kaum zu glauben, wie viel Organisation, Aufwand und technische Raffinesse in gerade einmal 15-sekündigen TV-Spots stecken. Denn was uns als Zuschauer kurzweilig und unterhaltsam erscheint, ist in Wirklichkeit harte Arbeit. Ein Bett, das sich wie von Zauberhand bewegt, eine Schranktür, die blitzschnell den Liebhaber versteckt, ein Tisch, der ins Bild gezogen wird – unzählige Effekte, Tricks und Details müssen stimmen, damit sich am Ende in 15 Sekunden eine kleine Geschichte erzählen lässt. Und auch für die Schauspieler war der Dreh eine besondere Herausforderung, schließlich mussten sie innerhalb kürzester Zeit die wesentlichen Aussagen allein über Mimik und Gesten steuern.

Wie wurden die Möbel wirklich bewegt?

Eine subjektive Kamera suggeriert dem Zuschauer, er würde das Geschehen selbst bestimmen und die Möbel eigenhändig verrücken. Stimmt natürlich nicht, klar. Stattdessen standen die Tische, Sofas und Betten auf Rollen. Unter den Möbelstücken war ein Stock angeschraubt, an dem ein Crewmitglied die Möbelstücke zu sich heran zog und wieder weg schob. Damit dieser Stock später in den fertigen Spots nicht zu sehen ist, wurde er nachträglich in der Postproduktion herausretuschiert. Diese Nachbearbeitung von Foto- und Filmaufnahmen ist ein gängiges Prozedere in der Werbe- und Filmproduktion. Dazu zählt auch die so genannte Greenscreen-Technik, mit deren Hilfe nachträglich Personen, Möbelstücke und die „Zauberhand“ ins Bild eingefügt und zusammengebaut werden konnten. Und genau diese Postproduktion erforderte auch die meiste Arbeit: Ganze zehn Tage feilte das Team nach Abschluss der Dreharbeiten an den Spots, schließlich sollte am Schluss alles perfekt aufeinander abgestimmt sein. Im Vergleich zu den zwei eigentlichen Drehtagen eine ganz schöne Detailarbeit.

In der Postproduktion wurde nachträglich die Hand eingefügt, die die Möbel hin- und herschiebt. Foto: Czar Film
In der Postproduktion wurde nachträglich die Hand eingefügt, die die Möbel hin- und herschiebt.
Foto: Czar Film

Wer findet die Banane?

Gedreht wurde übrigens in zwei Villen am Stadtrand von Berlin. Und trotz des großzügigen Platzes musste die Crew auch hier ordentlich improvisieren und anpacken. Ganze Zimmer wurden komplett leergeräumt und neu aufgeteilt, ein- und dasselbe Zimmer für zwei verschiedene Spots ganz unterschiedlich aufgebaut. Das bedeutet: alles einrichten und dekorieren, Filmszenen drehen, anschließend alles abbauen und wieder ganz neu herrichten. Dabei achtete das Einrichtungsteam nicht nur darauf, dass Bett und Tische an der richtige Stelle standen, sondern bauten gleichzeitig liebevolle Details ein, die erst auf den zweiten Blick ins Auge stechen. Zum Beispiel eine Banane, die ihre Runden auf einem Plattenteller dreht. Die Highlight-Produkte aus den Werbe-Clips sind natürlich alle online über moebel.de erhältlich – von der Vase bis zum Bett.

Herausgekommen sind fünf lustige und überraschende Spots, denen eine Aussage gemein ist: Möbel und Wohnaccessoires machen das Leben schöner.

 

Drehort Nr.1: Eine Villa am Stadtrand von Berlin. Foto: Czar Film
Drehort Nr.1: Eine Villa am Stadtrand von Berlin.
Foto: Czar Film
Kabel, Kameras und jede Menge Leute.
Zwei Tage bis spät in die Nacht ohne Pause drehen – da kommt viel Filmmaterial zusammen.
Auf insgesamt sechs Festplatten wurden die Aufnahmen gesichert.
Foto: Czar Film
LKW bringen Catering, Requisiten und technisches Equipment
Unzählige LKW und Wohnmobile mit technischem Equipment, Catering und Requisiten säumen
die Berliner Wohnstraße. Allein 23 Kilometer Kabel wurden für die Aufnahmen benötigt.
Foto: Czar Film
Bild aus unserem Spot: Kinder vorm Greenscreen
Hätte man das Bett wirklich ruckartig aus dem Raum gezogen, so wie es der TV-Spot suggeriert,
wären die springenden Kinder vermutlich vom Bett gefallen. Aus diesem Grund wurde hinter ihnen
ein Green-Screen aufgebaut. So konnten Kinder, Bett und Hintergrund in der Nachbearbeitung
am Computer ganz einfach zusammengefügt werden.
Foto: Czar Film
Drehort: Eine Villa in Potsdam
Drehort Nr. 2: Eine herrschaftliche Villa in Potsdam.
Foto: Czar Film
Unsere Villa am zweiten Drehtag
Hier wurden am zweiten Drehtag weitere Aufnahmen gefilmt.
Foto: Czar Film
Das sieht ein Regisseur, wenn er sich die Aufnahmen ansieht.
So sieht es aus, wenn der Regisseur sich am Set die Aufnahmen ansieht.
Foto: Czar Film
Schauspieler am Set - hier bei den Aufnahmen zum Tisch-Spot
Hier entsteht der Spot zu unserem Highlightprodukt "Esstisch".
Foto: Czar Film

Die fünf TV-Spots zum Anschauen

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