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Look zum Nachstylen: Die Genusswerkstatt in Einbeck

von Laura Drühe

In der niedersächsischen Genusswerkstatt treffen Industrie-Charme und Oldtimer auf modernes Design und feurige Grillküche. Get the look!

Burger, Bikes und Bier: Was wie ein neuer Hotspot in der Coachella-Wüste klingt, ist in Wahrheit ein Designrestaurant im beschaulichen Einbeck, ganz in der Nähe Göttingens. In der Genusswerkstatt werden feuriges Grillgut, Dry Aged Steaks von Rindern aus der Umgebung, knackige Salate und selbstgebackenes Brot serviert – sowie Burger und Einbecker Bier, das über die Grenzen der Fachwerkstatt hinaus berühmt ist. In der Küche geben Chefkoch Malte Gunzert und sein Team stets Vollgas. Im wahrsten Sinne des Wortes. Denn gleich gegenüber der Genusswerkstatt liegt der PS.Speicher, der 350 originale Fahrräder, Motorräder und Automobile vergangener Zeiten beherbergt – eine der weltweit größten Privatsammlungen historischer Fahrzeuge.

Die Genusswerkstatt: Bodentiefe Fenster, Holztische mit bunten Gläsern und Blumen, grüne, rote und beige Stühle
Bodentiefe Fenster verleihen dem industriell inspirierten Raum Loft-Charakter.
Foto: Hotel FREIgeist Einbeck

Werkstatt-Charme im schicken Gewand

Oldtimer und Motoren waren es auch, die den Göttinger Architekten Hansjochen Schwieger zum Bau des angeschlossenen Hotels FREIgeist und der Genusswerkstatt inspiriert haben. Untergebracht in einem historischen Kernspeicher, zieht sich die Werkstatt-Metapher wie ein roter Faden durch das gesamte Restaurantkonzept. Stahlkonstruktionen und Gitterlampen verströmen Industrie-Flair. Durch die offene Küche können die Gäste den „Meistern“ bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen. Alte Werkstattutensilien wie Autoscheinwerfer wurden umfunktioniert und in die Dekoration eingearbeitet. Ausrangierte Zündkerzen dienen nun als Teelichthalter, die Sitzbänke wurden mit nachgearbeiteten Stoffen aus Westfalia-Wohnwagen bezogen. An der Wand und Decke gibt es historische Fahrzeuge zu bestaunen, die Tapeten sind mit Automotiven verziert. Und wer dem Koch ein Lob aussprechen will, drückt einfach beherzt die Hupe, die an jedem Tisch zu finden ist.

Eine offene Küche. Davor ein Holztisch mit Blumen
Dank der offenen Küche haben die Gäste das Kochteam stets im Blick.
Foto: Hotel FREIgeist Einbeck

Der Look zum Nachstylen

Damit der Industrie-Look nicht zu rau und kühl wirkt, solltet ihr einige kräftige Farbakzente setzen, beispielsweise in Lindgrün, Orange oder Rot. Zarte Blumenbouquets ergeben einen romantischen Stilbruch zum sonst eher maskulinen Wohnstil, der durch Deko-Objekte wie Miniaturautos auf die Spitze getrieben wird. Wer kein Motorrad über hat, das er mal eben an die Wand hängen kann, hilft sich mit gerahmten Fotografien von Oldtimern und Fahrrädern aus. Schwarz- Weiß-Bilder beispielsweise passen schön zum Industrial Chic und verleihen ihm eine elegante Note.

Foto im Aufmacher: Hotel FREIgeist Einbeck

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