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Look zum Nachstylen: Bar & Brasserie Occo

von Laura Drühe

Die Bar & Brasserie Occo im Amsterdamer Hotel The Dylan bietet nicht nur leckere Bistroküche an, sondern überzeugt auch mit coolem Retro-Charme. Get the look!

Amsterdam ist einfach eine unserer absoluten Lieblingsstädte – gerade jetzt im Frühling. Die kleinen Straßen mit ihren süßen Shops und Cafés, Grünanlagen wie den Vondelpark mit seinem Van-Gogh-Museum und natürlich die vielen verzweigten Grachten. An genau solch einer (genau genommen an der Keizersgracht) liegt das Boutique-Hotel The Dylan Amsterdam, untergebracht in einem ehemaligen Theatergebäude des 17. Jahrhunderts.

Eine edle Bar mit Barhockern, einem großen Blumenstrauß auf der Theke
Die Bar ist das Herzstück der Brasserie.
Foto: The Dylan

Brasserie Occo: Mischung aus 20ern, 60ern und Moderne

Neben den 40 stilvoll designten Zimmern ist vor allem die hoteleigene Brasserie Occo einen Besuch wert. Hier begrüßen Touris und Business-Leute den Tag mit frisch gepresstem Orangensaft und French Toast und läuten zwölf Stunden später den Abend ein – bei regionaler, frischer Küche und Cocktails wie dem Signature-Drink Manual Manhattan mit hausgemachtem Wermut.

Kleine runde Holztische mit Weingläsern und grauen Polsterstühlen
Die grauen Stühle harmonieren schön mit der hölzernen Tischplatte und den schwarz-glänzenden Wandlampen.
Foto: The Dylan

Herzstück des Interieurs ist eine geschwungene Bar, die von einer auffälligen Lampenkonstruktion aus Messing beleuchtet und mit hohen Barhockern im Mid-Century-Stil gesäumt wird. Sofas aus Samt, Marmor-Décor, Art-Déco-Wandleuchten und schwarz lackierte Deckenbalken (die Zimmerdecke sieht aus wie eine Klaviertastatur) sorgen für cooles und gleichzeitig schickes Retro-Flair, das an die Golden Twenties erinnert.

Eine Theke mit dunkler Marmorverkleidung, Barhockern aus Holz und einer auffälligen Beleuchtung
Kleiner Tipp für Bräute und solche, die es noch werden wollen: Im Hotel The Dylan kann man auch heiraten.
Foto: The Dylan

Die bodentiefen Fenster mit ihren schwarzen Holzrahmen und das Backsteinpflaster des Fußbodens repräsentieren das historische Erbe des Hauses. Verantwortlich für die Inneneinrichtung ist übrigens das Amsterdamer Design-Studio Linse, das bereits das Café des Rijksmuseums sowie einen Terminal des Flughafens Schiphol entworfen hat.

Eine Bar mit einer großen Fensterfront, davor kleine runde Holztische und schwarze Clubsessel
Clubsessel trifft auf Mid-Century-Barhocker. Retro-Flair verströmen beide.
Foto: The Dylan

Der Look zum Nachstylen

Der elegante Art-déco-Trend ist nicht ganz einfach nachzustylen und erfordert etwas Fingerspitzengefühl. Denkt am besten immer daran: Weniger ist mehr. Also lieber nur eine, aber dafür prägnante Art-déco-Lampe aus Messing zum einzelnen, petrolfarbenen Samtsofa kombinieren. Der Rest der Inneneinrichtung kann dann gern modern und zeitlos ausfallen. Schwarz (beispielsweise in lackierter Form) ist ein wesentliches Farbelement, das schön im Mix mit dezenten Tönen wie Grau und Braun funktioniert. Petrol, Gold und Apricot sorgen für kräftige Farbtupfer und eine warme Wohnatmosphäre. Edle Materialien wie Marmor runden das luxuriöse und doch lässige Interieur wunderbar ab.

Im Aufmacher: Die Bar & Brasserie Occo im Amsterdamer Hotel The Dylan. Foto: The Dylan

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