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Feng Shui im Schlafzimmer: 7 Tipps, die dein Chi fließen lassen

von Rebecca Rauch

So bringst du mit Feng Shui Gemütlichkeit in dein Schlafzimmer. Kleine Veränderungen mit großer Wirkung.

Es geht doch nichts über einen tiefen und erholsamen Schlaf, der einem neue Energie für den nächsten Tag schenkt. Doch manchmal klappt das nicht so recht. Neben Stress kann das Schlafzimmer selbst der Grund sein, der einen am erholsamen Schlaf hindert: zu unordentlich, zu vollgestellt, hinter der Schlafzimmertür steht das Bügelbrett und sowieso ist es im Schlafzimmer irgendwie nicht richtig gemütlich. Um mehr Struktur und Gemütlichkeit ins Schlafzimmer zu bringen und somit einen erholsamen Schlaf zu fördern, ist Feng Shui eine gute Möglichkeit. Mit schon wenigen Handgriffen kannst du dein Schlafzimmer so verändern, dass du dich darin pudelwohl fühlst.

Tipp 1: Das Bett sollte mit dem Kopfteil unbedingt an einer Wand stehen.

Hinter dieser Wand sollte sich aber im Idealfall kein Badezimmer, bzw. keine Wasser- oder Heizungsleitungen befinden. Das Rauschen der Leitungen stört nämlich einen erholsamen Schlaf. Ist es nicht möglich, dass das Bett vor einer Wand steht, sollte man auf ein höheres, stabiles Kopfteil achten, das Schutz bietet.

Vom Bett aus sollte man einen guten Überblick über den Raum haben. Am besten kann man direkt zu Tür und Fenster blicken. Dabei sollte das Fenster idealerweise neben dem Bett und die Tür versetzt gegenüber des Bettes sein.

Auch sollten weder Regale oder Schränke an der Wand über dem Kopfteil befestigt sein. Der Kopf bleibt also am besten frei und einer erholsamen Nacht steht nichts mehr im Wege.

Tipp 2: Wenn Farbe im Schlafzimmer, dann bitte sanft.

Als Farbe sollten sanfte Töne gewählt werden. Knallige Farben wie Rot oder Orange sollten sehr sparsam verwendet werden, da diese kräftigen Farben Energie ausstrahlen, die möglicherweise einen entspannten Schlaf stören. Wunderbar hingegen eignen sich Erdtöne wie Beige, Gelb oder Apricot. Apricot sorgt für eine gemütliche Stimmung und ist daher ideal für das Schlafzimmer. Es müssen auch gar nicht alle vier Wände in einem Farbton gestrichen werden. Eine oder zwei Wände reichen völlig.

Tipp 3: Spiegel im Schlafzimmer? Besser nicht.

Wenn es sich nicht vermeiden lässt, sollte der Spiegel allerdings nicht direkt gegenüber des Bettes sein. Lässt auch das sich nicht umgehen, kann man den Spiegel vor dem Schlafengehen mit einem schönen Tuch abhängen.

Tipp 4: Zimmerpflanzen? Ja, in Maßen.

Die Pflanzen dürfen nicht zu viel Platz einnehmen. Sind sie zu groß, können sie den Schlaf stören. Perfekt fürs Schlafzimmer eignen sich übrigens Pflanzen mit rundlichen Blättern, da sie für Gleichgewicht sorgen.

Tipp 5: Mit schönen, positiven Accessoires dekorieren.

Am besten dekoriert man mit Gegenständen, die man mit etwas Positivem verbindet und die einem beim Ansehen Freude bereiten. Das kann natürlich ganz individuell sein. Entweder Bilder von schönen Landschaften, Momenten oder Menschen, die einem am Herzen liegen oder einfach schöne Erinnerungsstücke, die man gern um sich hat.

Tipp 6: So wenig Elektronik wie möglich.

Die Geräte erzeugen Elektrosmog und verhindern so eine wirklich entspannte Nacht. Und mal ehrlich: Ein gutes Buch ist auch viel erholsamer als das Geflimmer auf dem Bildschirm.

Tipp 7: Ordnung halten und regelmäßig lüften.

In einem aufgeräumten Schlafzimmer schläft es sich einfach besser. Von daher am besten darauf achten, dass das Schlafzimmer nicht zu einer Rumpelkammer mutiert. Auch offener Stauraum, wie z. B. ein offenes Schranksystem, sorgt für Unruhe. Von daher eignen sich fürs Schlafzimmer am besten Möbel, die sich verschließen lassen.

Das Schlafzimmer sollte auf keinen Fall zweckentfremdet und als Arbeitszimmer oder Bügelzimmer genutzt werden.

Neben der Ordnung ist auch das Klima im Schlafzimmer besonders wichtig für einen guten Schlaf. Morgens nach dem Aufstehen und abends vor dem Schlafengehen sollte man frische Luft ins Schlafzimmer lassen.

Klar, es ist nicht leicht alle Regeln zu befolgen, gerade, wenn man zur Miete wohnt und in der Mitgestaltung der Räume recht eingeschränkt ist. Von daher gilt: Man schläft da am besten, wo man sich auch am wohlsten fühlt.

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Foto im Aufmacher: Shutterstock / Jodie Johnson

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