Wohnbasics

Die sieben schmutzigsten Orte in deinem Zuhause

von Christiane Tillmann

Keime sind überall, aber wo lauern die meisten und wie wirst du sie am besten los? Hier kommen unsere Tipps und Tricks gegen unliebsame Gäste.

Wenn man auf der Straße Menschen befragen würde, wo in ihrem Zuhause der wohl unsauberste Ort der Wohnung ist, dann würden die meisten wohl Mülleimer oder Toilette als Antwort geben. Dabei gibt es auch in deiner Wohnung Plätze, von denen du niemals denken würdest, dass gerade hier die Viren Lambada tanzen.

Platz 1 – Der Spülschwamm

Mit rund zehn Millionen Bazillen und Viren pro Quadratzentimeter ist dein pelziger Spülfreund der ungeschlagen dreckigste Ort in der kompletten Wohnung. Das liegt in erster Linie daran, dass er den Erregern beste Verhältnisse bietet, um sich munter zu vermehren: rohes Fleisch, Essensreste und ein feucht-warmes Klima. Vorbeugen kannst du, indem du deinen Lappen regelmäßig wechselst und ihn zwischenzeitlich gründlich säuberst. Desinfizieren ist nicht nötig, das Auswaschen mit warmem Wasser und Seife jedoch empfehlenswert. Darüber hinaus gibt es einen schnellen Trick, um Lappen keimfrei zu bekommen: Einfach zwei Minuten in die Mikrowelle stecken und fertig.

Platz 2 – Die Spüle

Leider steht die Spüle dem Schwamm kaum nach. Im Gegenteil: Laut einer amerikanischen Studie lauern in 45 Prozent der Becken sogar Koli-Bakterien und die lösen bekanntlich Krankheiten aus. Da hilft nur eines: Das Waschbecken nach Möglichkeit täglich einmal durchwischen und auch den Ausguss nicht vergessen. Eine Mischung aus Essig, Soda und kochendem Wasser kann hier bereits Wunder wirken.

Platz 3 – Geschirrhandtücher

Für sie gilt Ähnliches wie für Lappen: Wechselt man sie nicht regelmäßig aus, werden sie zu wahren Keimschleudern. Deshalb: Beim Waschen nicht vergessen und möglichst immer auf 60 Grad ihre Runden drehen lassen. Außerdem wichtig: nach dem Spülen nicht zusammengedrückt liegen lassen, sondern immer gut durchtrocknen lassen.

Platz 4 – Schneidebretter

Besonders hölzerne Exemplare bieten den idealen Nährboden für Bakterien, denn sie können durch die Kerben, die beim Schneiden im Holz entstehen, wunderbar einziehen. Empfehlenswert ist es daher, zumindest rohes Fleisch auf einem separaten Brett zu schneiden und die Bretter nach der Benutzung direkt heiß abzuspülen.

Platz 5 – Die Fernbedienung

Ein Kandidat, den ständig alle anfassen, der beim Reinigen aber allzu gern vergessen wird. Daher: Einfach regelmäßig mit einem Reinigungstuch abwischen und schon sind die Keime Geschichte.

Platz 6 – Die Waschmaschine

Noch so ein Gerät, das mit Feuchtigkeit und Wärme ein wunderbarer Hort für allerlei Erreger ist. Daher solltest du deine Wäsche möglichst nicht allzu lang nach dem Waschgang in der Trommel liegen lassen und die Maschine zudem regelmäßig säubern. So investierst du nicht nur in deine Gesundheit, sondern ebenso in deine Wäsche – die wird durch dein Reinigungsprogramm nämlich deutlich besser riechen. Wenn alles zu spät ist und die Maschine schlecht riecht, soll folgender Trick helfen: eine leere Maschine bei 95 Grad mit zwei Spülmaschinentabs durchlaufen lassen.

Platz 7 – Zahnbürste und –becher

Auf der nassen Bürste tummeln sich ebenso wie auf der feuchten Abstellgelegenheit jede Menge Bakterien. Der Becher sollte daher regelmäßig in die Spülmaschine wandern und die Bürste ausreichend trocknen können. Wer mag, kann den Kopf zudem einmal wöchentlich in kochendes Wasser tauchen.

Foto im Aufmacher: Shutterstock

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