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5 schnelle Dekotipps fürs Wochenende

von Christiane Tillmann

Endlich ein verregnetes Wochenende! Raus aus der Jogginghose und ran an unsere Weekend-DIYs. Keine Idee dauert länger als einen Nachmittag.

Endlich Wochenende und schlechtes Wetter. Wann sonst sollen wir die ganzen Wohnprojekte angehen, die wir bislang auf die lange Bank geschoben haben?

Tipp 1: Eine Ecke farbig streichen

Du wolltest dir eigentlich schon länger mal eine Trendfarbe an die Wand holen, hast dich bislang aber nie getraut? Dann ist jetzt der perfekte Zeitpunkt dafür. Ecken und Nischen wie Fensterbänke eignen sich wunderbar, um erst einmal eine Light-Version auszutesten – sich also mit der Farbe der Wahl nur auf einen kleinen Bereich zu beschränken und ihn erstmal auf sich wirken zu lassen.

Such dir dazu zunächst deine perfekte Wand, zum Beispiel die, an der dein Schreibtisch steht. Miss sie aus, kleb sie ab (achte dabei auf saubere Kanten, sonst läuft die Farbe drunter) und streich sie in der Farbe deiner Wahl. Besonders schön sieht es aus, wenn du vor oder auf der Wand Accessoires drapierst, die zur gleichen Farbfamilie gehören wie die Wandfarbe.

Kleiner Tipp: Eine tolle Alternative zu Wänden sind Türen, Fensterinnenseiten, Fensterbänke und Heizungen. Mach dich hier aber zuerst schlau, ob dein Mietvertrag solche Veränderungen auch wirklich erlaubt.

Ferm Living & Poster
Wimpel, Setzkasten und Poster von Ferm Living ergeben zusammen eine coole Kombi.
Foto: Geliebtes Zuhause

Tipp 2: Eine Bilderwand neu gestalten

So eine kleine Privatgalerie macht einiges her und lässt sich auch binnen kurzer Zeit schnell aufpimpen bzw. neu arrangieren. Mach dir dazu vorher Gedanken, welche Motive dir gefallen und beginne, sie zu sammeln– je unterschiedlicher die Größen sind, desto besser. Bei der Auswahl der Bilder sind dir keine Grenzen gesetzt. Auch nicht bei der Art des Arrangements: Ob du Poster im Rahmen bevorzugst oder sie beispielsweise mit Masking Tape an die Wand bringst, bleibt komplett dir überlassen (Hängemethoden für Bilder). Je wilder du mischst, desto individueller wird am Ende das Ergebnis. Nutze daher auch ruhig Zeitungsausschnitte, hübsche Tapetenmuster oder Wandteller, um deiner Galerie den letzten Schliff zu verleihen.

Tipp 3: Altes Schränkchen mit Lack und Knäufen neu gestalten

Fast jeder hat eins irgendwo auf dem Dachboden oder im Keller herumstehen: ein olles Schränkchen, das so lange man denken kann in einer Ecke auf eine neue Bestimmung wartet. Für alle anderen lohnt der Weg zum Trödelmarkt. Außerdem brauchst du noch

  • Lackierequipment (Wanne, Rolle, Pinsel, Handschuhe)
  • Abklebeband
  • Folie
  • Schleifpapier
  • Tafellack
  • neue Knäufe (Trödelmarkt oder Interior-Laden)

Zuerst einmal befreist du das Schränkchen mit einem Lappen von Schmutz und Fett und entfernst die alten Knäufe. Dann schmirgelst du es mit Schleifpapier möglichst gleichmäßig ab. Nochmal abwischen und dann die Bereiche abkleben, die du nicht bemalen willst. Nun zuerst mit einem Pinsel Ecken und Details bemalen, für größere Flächen die Rolle einsetzen. Eine Stunde trocknen lassen, dann den Lackiervorgang wiederholen. Zum Schluss Knäufe einsetzen und fertig ist dein neuer, alter beschreibbarer Schrank.

Tipp 4: Mit Masking-Tape die Wände aufpimpen

Masking-Tape ist der wohl schnellste Weg, um damit Accessoires und Wände kurzfristig aufzuhübschen. Für einen Konfetti-Effekt an der Wand kannst du dir zum Beispiel einfach drei verschiedenfarbige Masking-Tapes aussuchen und sie in gleichlange Stücke abschneiden, um sie anschließend auf der Wand zu verteilen. Damit lassen sich auch Bilderrahmen, Ordner, Schuber und Co wunderbar verzieren. Lass deiner Kreativität einfach freien Lauf.

Tipp 5: Accessoires aus Beton gießen

Beton ist und bleibt ein absolutes Trendmaterial – und das auch deshalb, weil es so kinderleicht zu verarbeiten ist. Für deine neuen Deko-Produkte brauchst du lediglich ein paar Gefäße, zum Beispiel alte Joghurtbecher, davon einen größeren und einen kleineren, der das Innenleben bilden wird. Außerdem etwas zum Beschweren. Schmirgelpapier, Dekofarbe und natürlich den Beton. Den erhältst du bereits fertig oder zum Anrühren im Baumarkt. Wähle zuerst das passende Gefäß samt Innenleben aus. Stelle das kleinere in das größere Gefäß. Rühre nun den Beton an und gieße ihn langsam in deine vorbereitete Form. Da der Beton den kleineren Gegenstand vermutlich hochschwemmen wird, musst du ihn während der Trockenzeit beschweren. Nach etwa vier Tagen ist der Beton schließlich abgebunden. Nun nur noch aus der Hülle befreien, abschmirgeln und je nach Lust und Laune farbig bemalen. Besonders schön passt Beton zu Neon oder Metallic-Details in Kupfer oder Messing.

Dieses Video zeigt im Detail, wie's geht.

Foto im Aufmacher: Shutterstock/ Zamurovic Photography

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