Prinzessin, Pirat und Co. – Ratgeber Kindertextilien

Das Kinderzimmer ist soweit eingerichtet? Wiege oder Bett, (Wickel-) Kommode und sämtliche Schränke und Regale haben Ihren Platz gefunden? Dann fehlt Ihnen ja nur noch der Feinschliff, das I-Tüpfelchen der Einrichtung. Was damit gemeint ist? – Textilien fürs Kinderzimmer. Sie zaubern im Nu Gemütlichkeit und eine heimelige Atmosphäre in den Raum und sollten daher in keinem Kinderzimmer fehlen. Und da diese Textilien in der Regel im Handumdrehen entfernt und durch neue ersetzt werden können, stehen hier ein kindgerechtes Design und die Vorlieben des Nachwuchses im Mittelpunkt. Ist nämlich doch irgendwann Schluss mit Bob, dem Baumeister oder Prinzessin Lillifee, werden Teppiche, Bettwäsche und Co. einfach durch altersgerechtere Varianten ersetzt. Was es beim Kauf von Textilien fürs Kinderzimmer alles zu beachten gibt, welche unterschiedlichen Ausführungen es gibt und wie Sie Zornausbrüche und Geschrei vermeiden, das lesen Sie hier.

Für die Kleinsten: Babytextilien

Ist Ihr Nachwuchs noch ganz klein, werden besondere Babytextilien benötigt. Dazu zählen zum Beispiel die Wickelauflage, der Baby-Schlafsack, Spiel- und Kuscheldecken, Trage- oder Spucktücher. Bei diesen Textilien gilt: Achten Sie besonders darauf, dass sie schadstoffgeprüft und damit für Ihr Baby unbedenklich sind. Außerdem sollten die gewählten Materialien besonders flauschig und anschmiegsam sein. Von Vorteil ist es außerdem, wenn sich Babytextilien leicht reinigen lassen und pflegeleicht ist.

Kinderhandtücher mit Kuschelfaktor

Egal ob Ihr Kleines erst wenige Wochen oder schon einige Jahre alt ist – Handtücher dürfen bei den Kindertextilien nicht fehlen. Je nach Körpergröße Ihres Kindes sollten diese natürlich größer (breiter) oder kleiner (schmäler) ausfallen, damit man sich nach dem Duschen oder Baden auch wunderbar reinkuscheln kann. Auch Kinderhandtücher sollten schadstoffgeprüft und besonders flauschig sein – Frottee und Baumwolle eignen sich dafür besonders gut. Viele Handtücher, gerade für Babys, haben am einen Ende außerdem eine Kapuze, damit der kleine, vom Baden noch nasse Kopf nicht der Zugluft ausgesetzt ist und der Nachwuchs nicht krank wird.

Altersgerechte Kinderbettwäsche sorgt für süße Träume

Egal  ob Prinzessin oder Fußballverein – in altersgerechter Bettwäsche  lässt es sich noch viel besser träumen
Egal ob Prinzessin oder Fußballverein – in altersgerechter Bettwäsche lässt es sich noch viel besser träumen
Babys brauchen in der Regel keine Bettdecken und Kissen in ihrer Wiege – ein kuscheliger Babyschlafsack leistet hier bessere Dienste. So wird gleichzeitig auch verhindert, dass das Kleine im schlimmsten Falle unter der Bettdecke erstickt. Ist der Nachwuchs dann schon etwas älter und schläft im eigenen Bett, ist es aber doch Zeit für Bettdecke, Kissen und natürlich die dazu passende Bettwäsche. Baumwolle, Biber und Leinen haben sich dabei als Materialien besonders bewährt. Das Bettwäsche-Design kann hier optimal an die Vorlieben beziehungsweise Interessen des Sprösslings angepasst werden – so gibt es Kinderbettwäsche zum Beispiel in den Farben des Lieblings-Fußballvereins, mit Piraten- oder Baumeisterdruck, aber auch mit Pferde- oder Prinzessinnenmotiven. Lassen Sie den Nachwuchs am besten selbst entscheiden, dann gibt es hinterher keine Beschwerden!

Schmusefaktor: Kissen fürs Kinderzimmer

Seelentröster:  Schmusekissen fürs Kinderzimmer
Seelentröster: Schmusekissen fürs Kinderzimmer
Na, wissen Sie noch wer, oder besser gesagt was der ständige Begleiter von Samson aus der Sesamstraße ist? Richtig, sein Schnuffeltuch. Ebenso wie Samson wird sich vielleicht auch Ihr Nachwuchs ein Schnuffeltuch oder Schmusekissen zulegen. Diese sollten dann aus einem flauschigen, kuschligen Material sein, damit sie die Bezeichnung „Schmuse-“, „Schnuffel-“ oder „Kuschel-“ auch verdienen. Achten Sie außerdem auch hier wieder darauf, dass die Textilien schadstoffgeprüft und somit ungefährlich für Ihr Kind sind.

Jalousien & Rollos sorgen für Sicht- und Sonnenschutz im Kinderzimer

Kunterbunte  Jalousien und Rollos als Schutz vor zu viel Sonneneinstrahlung im  Kinderzimmer
Kunterbunte Jalousien und Rollos als Schutz vor zu viel Sonneneinstrahlung im Kinderzimmer
Damit Ihr Kind auch tagsüber beziehungsweise im Sommer, wenn es länger hell ist, ruhig und im Dunkeln schlafen kann, bieten sich Jalousien und Rollos an. Jalousien bestehen aus Lamellen, die aneinander gereiht und über eine Zugschnur miteinander verbunden werden, so können Sie sie nach oben aufrollen beziehungsweise nach unten fallen lassen. Dabei sind diese Lamellen zusätzlich auch kippbar, das heißt, Sie selbst entscheiden, ob und wie viel Licht in das Kinderzimmer eindringen kann oder darf. Durch verschiedene Kippwinkel können Sie die einfallenden Lichtstrahlen zusätzlich in eine bestimmte Richtung lenken. Rollos hingegen sind aus einem textilen Stoff und aus einem Stück genäht. Dieser Stoff ist auf eine Welle aufgerollt und wird manuell mittels einer Zugschnur auf- und wieder abgerollt. Welche Variante Sie wählen, das hängt ganz von Ihrem Geschmack ab – achten Sie allerdings darauf, dass der Rollostoff besonders fest, dunkel und für Sonnenstrahlen nicht durchdringbar ist beziehungsweise die Jalousie-Lamellen bündig abschließen – nur so ist eine Komplett-Verdunkelung des Kinderzimmers möglich.

Das Finetuning im Kinderzimmer: Gardinen & Vorhänge

Zusätzlich zu Jalousien und Rollos werden in vielen Kinderzimmern noch Gardinen und Vorhänge angebracht. Diese dienen dann aber weniger der Verdunkelung als vielmehr der Optik – mit einer schönen Gardine oder einem hübschen Vorhang sieht das Kinderzimmer gleich viel freundlicher aus. Anders als bei Jalousien und Rollos haben Sie hier viel mehr Gestaltungsmöglichkeiten: Ob einfarbig oder mehrfarbig, mit Comic-Motiven, kariert oder gestreift, gepunktet oder gemustert – es gibt nichts, was es nicht gibt.

Schluss mit kalten Füßen! – Kinderteppiche

Ahoi!  Piraten-Teppiche passen gut ins Kinderzimmer
Ahoi! Piraten-Teppiche passen gut ins Kinderzimmer
Kalte Füße haben mit Teppichen im Kinderzimmer keine Chance. Doch nicht nur das – Teppiche funktionieren gleichzeitig als Trittschalldämpfer und Spielunterlage. Daher haben sie sich im Kinderzimmer unentbehrlich gemacht. Genau wie bei der Bettwäsche haben Sie auch hier die Qual der Wahl – Piraten wetteifern mit Prinzessinnen, Herzmuster konkurrieren mit Fußbällen. Entscheiden Sie, beziehungsweise der Nachwuchs, was am besten gefällt! Was die Materialien anbelangt sollte auch hier wieder der Kuschel-Faktor im Vordergrund stehen, daher sind eher „härtere“ Varianten wie Sisal weniger gut geeignet für Kinderzimmer. Hochflorteppiche hingegen sind flauschiger und daher besser für die Kleinen.
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