Lifestyle

Aufräumen mit Klischees am Girl’s und Boy’s Day – auch in den eigenen vier Wänden

Am 27.März ist wieder bundesweiter Girls‘ Day und Boys‘ Day. Seit 2001 wird der Girl’s Day jeden vierten Donnerstag im April veranstaltet: Mädchen der Klassen 5- 10 werden in Betriebe geführt, die naturwissenschaftlich, handwerklich oder technisch ausgerichtet sind - typische „Männerberufe“ eben. Ziel ist es, Mädchen und junge Frauen verstärkt für diese Branchen zu begeistern, um den weiblichen Anteil in diesen Berufszweigen zu erhöhen – von der Bootsbauerin über Informatikerin bis hin zur Werkstoffprüferin. Seit 2011 gibt es auch das Pendant für Jungs – hier stehen eher soziale, kreativ-künstlerische oder pharmazeutische Berufe im Vordergrund. Kampf den Klischees!

Da wir selbst keine Fans von Stereotypen sind, fordern wir mehr Abwechslung und Vielfalt auch in den eigenen vier Wänden. Mädchenzimmer immer nur in Rosa, Zimmer für die Jungs in Blau? Langweilig! Dabei gibt es doch jede Menge kreative und spannende Möglichkeiten, ein Zimmer ganz individuell zu gestalten, fernab vom Einheitsbrei. Manche Zimmer muten an wie eine kunterbunter Flohmarkt voller geheimer Schätze, andere sind modern und puristisch gehalten.

Das typische Mädchenzimmer - gerade für die jüngeren Damen - wird meist in Rosa- oder Rottönen gehalten. Der Prinzessinnen-Look ist aber nicht für jede die Traumvorstellung von einem perfekten Zimmer. Gerade wenn Kinder älter werden, wünschen sie sich eine Einrichtung, die sie individuell gestalten können und die ihre persönlichen Interessen, Vorlieben und Wünsche widerspiegelt. Wände in klaren, bestimmenden Farben wie Petrolblau oder Türkis sind der perfekte Hintergrund für selbst gebastelte Bilder-Collagen und Fotos vom Mädelsabend mit den besten Freundinnen. Diese selbst gemachten Erinnerungsstücke verwandeln sich dank eines passenden Rahmens in kleine Kunstwerke. Pastelltöne wie Mintgrün, Lavendel oder Zitronengelb verleihen dem Zimmer einen verträumten Touch, ohne zu mädchenhaft zu wirken. Besonders toll passen diese Farben zum Vintage-Style, der mit Shabby-Chic Möbeln oder selbst entdeckten Schätzen vom Flohmarkt komplettiert wird. Helle oder weiß lackierte Holzmöbel sowie Accessoires in Gold und natürliche Stoffe für Gardine und Bettwäsche runden das Gesamtbild stimmig ab. Einzelne Stehlampen und Lichterketten sorgen für gemütliche Stimmung, wenn man sich in seine eigene kleine Welt zurück ziehen möchte.

Auch Jungszimmer müssen nicht immer blau gestrichen oder mit Raufasertapete ausgestattet werden. In Jugendzimmern wird puristisches Weiß immer mehr zur gewünschten Trendfarbe, egal ob für Jungs oder Mädchen. Gradlinige und funktionale Möbel in Schwarz und Weiß bestimmen hier das Gesamtbild, so wird beispielsweise das bequeme und großflächige Bett in schlichtem Design dank Tagesdecke gleichzeitig als Sofa benutzt. Auch Skandinavisches Wohndesign ist bei jungen Leuten angesagt: Dunkle Massivholzmöbel, wenige Accessoires und klare Linien sind die essentiellen Stilelemente. Farben wie Marineblau, Cappuccino-Braun, Weiß und Sonnengelb bringen die für diesen Stil notwendige Lockerheit.

Bei allem gilt jedoch: Bei der Einrichtung und Gestaltung der Kinder- und Jugendzimmer sollte man sich als Eltern lieber zurückhalten – schließlich ist es das eigene persönliche Reich und privater Rückzugsort für die jüngeren Familienmitglieder. Dessen Gestaltung ist oft der erste Schritt ins unabhängige und selbstbestimmte Erwachsenenleben.

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hi
diwaker diwaker 21.04.2014, 13:34Uhr
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