Auf einem perfekten Kopfkissen lässt es sich gut ruhen

Das Kopfkissen hat entscheidenden Einfluss darauf, wie gut wir uns im Schlaf erholen. Eine ungünstige Schlafhaltung kann zu Verspannungen im Nacken- und Schulterbereich führen, die häufig Kopfschmerzen zur Folge haben. Mit der richtigen Wahl des Kopfkissens beugen Sie solchen Beschwerden vor. Hier lesen Sie, was es diesbezüglich zu beachten gibt.

Klassische Kopfkissen im Format 80 x 80 cm

Der Klassiker: Kopfkissen im Format 80 x  80 cm
Der Klassiker: Kopfkissen im Format 80 x 80 cm
Immer noch weit verbreitet ist das klassische Kopfkissen im quadratischen Format von 80 x 80 cm. Es hat den Vorteil, dass es nach Belieben gefaltet und zusammengestaucht und so ganz individuell an die Kopfform des Schläfers angepasst werden kann. Dieser Vorteil - die Flexibilität - ist jedoch zugleich sein Nachteil, denn es bietet wenig Halt und Unterstützung für die Halswirbelsäule. Im Laufe der Nacht wird es durch das Gewicht und die Bewegungen des Schläfers im Bett immer stärker zusammengedrückt. Vor allem eine Füllung aus Daunen oder Federn verrutscht dabei leicht und verflüchtigt sich vom Kopf und Nacken des Schlafenden in die entfernten Ecken des Kissens. Eine Kissenfüllung aus synthetischem Material bietet etwas mehr Stabilität und ist daher vorzuziehen. Die früher sehr verbreitete Gewohnheit, zwei große Kopfkissen übereinanderzulegen und dadurch dem "Verflachungseffekt" etwas entgegenzuwirken, ist heute kaum noch anzutreffen.

Reduziert und komfortabel: Kopfkissen im Format 80 x 40 cm

Eine Weiterentwicklung des quadratischen Formats sind Kopfkissen im rechteckigen Format 80 x 40 cm. Die halbierte Größe dieser Kissen kommt dem tatsächlichen Nutzungsverhalten entgegen: Der obere Teil eines quadratischen Kopfkissens, der eigentlich nicht gebraucht wird, fällt weg, dadurch reduziert sich der Innenraum des Kissens, und die Füllung hat weniger Platz zum Verrutschen. Faltet man solch ein Kopfkissen in der Mitte zusammen, hat man durch die größere Höhe schon eine recht gute Unterstützung für den Nackenbereich gewonnen.

Der äußerer Eindruck zählt: Kopfkissenbezüge

Was gut und praktisch ist, soll auch schön aussehen. Kopfkissenbezüge findet man aus verschiedenen Materialien in allen erdenklichen Designs für jeden Anspruch und Geschmack. Was die Stoffqualität betrifft, so richtet man sich am besten nach der Jahreszeit und dem damit einhergehenden Wärmebedarf.

Für jeden Zweck der richtige Kopfkissenbezug

Egal ob Farbe oder Form: Wählen Sie  Ihren Kopfkissenbezug ganz nach Ihrem Geschmack
Egal ob Farbe oder Form: Wählen Sie Ihren Kopfkissenbezug ganz nach Ihrem Geschmack
Baumwolle ist der klassische Stoff für Bettwäsche, der viele Vorteile in sich vereint. Er ist strapazierfähig, leicht zu pflegen und weist angenehme Gebrauchseigenschaften auf. Baumwolle nimmt problemlos die Feuchtigkeit auf, die der Mensch während des Schlafes abgibt. Sie ist kochfest und lässt sich somit auch bei Krankheitsfällen hygienisch reinigen. Baumwollbettwäsche ist in unterschiedlichen Ausführungen erhältlich. Besonders edel und elegant wirken Damastbezüge mit eingewebtem Jacquardmuster. Für die kalte Jahreszeit eignet sich angeraute Biberbettwäsche, die keine "Aufwärmphase" benötigt, sondern sich sofort warm auf der Haut anfühlt. Wer eine leichte Massagewirkung schätzt, greift zu einem Kissenbezug aus Frottee.

Natürlich gibt es auch Kopfkissenbezüge aus Polyester oder Mischgewebe, die sich durch besondere Pflegeleichtigkeit auszeichnen. Sie fühlen sich meist etwas glatter an als reine Baumwolle. Wer eine glatte, kühle Oberfläche liebt, ist auch mit einem Kopfkissenbezug aus Satin gut bedient. Im Allgemeinen bestehen diese glänzenden Gewebe aus Kunstfaser, man findet jedoch auch besonders luxuriöse Bettwäsche aus reiner Seide. Diese verwöhnt den Schläfer nicht nur mit einem unvergleichlich angenehmen schmeichelnden Gefühl auf der Haut, sie wirkt auch temperaturausgleichend und ist atmungsaktiv. Speziell für den Sommer lohnt es sich, nach einem Kissenbezug aus Leinen Ausschau zu halten. Diese Naturfaser wirkt ausgesprochen kühl, ist luftdurchlässig und verträgt wie Baumwolle eine gründliche Maschinenwäsche auch bei höheren Temperaturen.

Kopfkissen für besondere Ansprüche: Nackenstützkissen

Verspannungen ade: Nackenstützkissen  eignen sich perfekt für Menschen mit Nackenproblemen
Verspannungen ade: Nackenstützkissen eignen sich perfekt für Menschen mit Nackenproblemen
Immer beliebter geworden sind in den letzten Jahren Nackenstützkissen. Was deren Form betrifft, so lassen die Hersteller da einiges an Kreativität walten; allen gemeinsam ist jedoch, dass sie sich möglichst gut an die menschliche Anatomie anpassen sollen. Das bedeutet, dass der untere Bereich erhöht ist, dann folgt eine Vertiefung in der Mitte und nach oben hin oftmals wieder eine leichte Erhöhung. So braucht sich die Halswirbelsäule nicht zu verbiegen, wenn man auf dem Kissen liegt, sondern verbleibt in ihrer natürlichen Form und wird dadurch entlastet. Nackenstützkissen bestehen meist aus elastischem Kaltschaum, der einerseits formbeständig genug ist, um seine Funktion auf Dauer zu erfüllen, andererseits aber auch flexibel genug, um ein angenehmes Liegegefühl zu vermitteln. Ein gewisser Nachteil dieser Kissen besteht für manchen dennoch darin, dass sie die Liegeposition verhältnismäßig stark festlegen. Sie sind optimal für die Rückenlage konzipiert, in der Seitenlage wird der eine oder andere die untere Erhöhung des Kissens vielleicht schon als störend empfinden, und in der Bauchlage dürfte so ein Kissen wirklich unbequem werden. Es ist also auch eine Frage der individuellen Schlafgewohnheiten, ob man mit einem Nackenstützkissen glücklich wird.

Omas Nackenstützkissen: die Nackenrolle

Ganz neu sind Nackenstützkissen übrigens nicht. Schon seit langer Zeit sind Nackenrollen in Gebrauch. Das sind - wie der Name nahelegt - rollenförmige Kissen von etwa 20 bis 30 cm Durchmesser in der Breite eines normalen Kopfkissens. Auch sie haben wie die modernen Nackenstützkissen die Funktion, einer Erhöhung unter dem Nacken- und Schulterbereich zu bilden und somit die Halswirbelsäule in ihrer natürlichen Funktion zu unterstützen. Sie sind jedoch meist weicher und flexibler und engen den Schläfer dadurch weniger in seiner Liegeposition ein. Die Füllung einer Nackenrolle kann aus unterschiedlichem Material bestehen: Früher waren wie für jedes Kopfkissen Gänse- und Entenfedern üblich, daneben gibt es verschiedene synthetische Füllstoffe von unterschiedlicher Elastizität. In letzter Zeit haben sich Mikrokügelchen als Füllmaterial verbreitet, die sehr nachgiebig sind und sich dadurch optimal der persönlichen Kopfform anpassen, dadurch allerdings auch nicht sehr viel Unterstützung bieten.

Optimal für die Reise: das Nackenhörnchen

Eine Besonderheit des Nackenstützkissens ist das Nackenhörnchen, das besonders auf Reisen von Nutzen ist. Es hat die Form eines Hörnchens, das sich exakt um den Hals legt, und nimmt dadurch sehr wenig Raum ein. Es ist leicht und belastet das Reisegepäck nicht. Auf langen Bahnfahrten oder Flügen bietet es Kopf und Nacken Halt und sorgt somit auch auf Reisen für gute Erholung.

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