Kolumne

Cool inside – entspannt daheim

Die ersten heißen Tage und die Menschen fangen an, zu stöhnen. Aus allen Poren läuft ihnen der Schweiß und sie hüpfen von Schatten zu Schatten. Okay, dann lass uns in die Räume flüchten. Lasst uns die strahlende Sonne gegen klimatisierte Räume mit Dauerschatten eintauschen. Ich weiß aus meiner jahrelangen Erfahrung als Einrichtungsexpertin, dass viele Wohnungen oft stickiger sind als die Schwüle draußen, und nicht gerade als angenehme Rückzugsorte dienen. Auch ich bin keine Sonnenanbeterin mehr wie einst in jungen Jahren, als ich die Wolken verfluchte, die sich ganz kurz vor die Sonne schoben, ich reibe mich nicht (mehr) mit purer Butter ein, um schneller braun (und verbrannt) zu werden. Ich genieße heute lieber die Schattenplätze, besonders wenn das Thermometer schon morgens 30 Grad anzeigt. Um drinnen ein Gefühl von Leichtig- und Luftigkeit zu haben, sollten wir uns von Dunklem und Schwerem bis zum Beginn des Herbstes trennen. Statt schwere Gardinen luftige Schals oder Rollos, gern aus Bast, da fällt das Licht so schön durch und schafft fast karibisches Flair. Dunkle Bettwäsche mit floralen Winterblumen sollten weißem Leinen weichen. Luftige Überdecken laden auch am Tage dazu ein, eine kleine Siesta auf dem Bett zu halten. Und überhaupt könnte doch mal alles Verstaubte aus den Räumen weichen, wer wischt schon täglich seinen Nippes sauber? Wie steht's um die Bilder an der Wand, welche Motive oder Mantras begrüßen Dich und machen leicht und fröhlich? Geh doch mal durch alle Räume und entblättert die Zimmer. Wir kleiden uns doch auch ganz luftig in den Sommermonaten, jede Stoffschicht zusätzlich lässt uns zusätzlich schwitzen. Wie mit der Kleidung, muss es auch mit der Wohnung gehalten werden – ziehe sie aus, mach sie nackt! Und stell Dir für die heißen Nächte schöne Wasserkaraffen ans Bett, lese eine Bettlektüre aus fernen Ländern oder Krimis, die im Winter spielen, so kühlst Du gedanklich ab!

Sollte die Wohnung im Extremfall wie eine Sauna wirken, hängt  nasse luftige Stoffe vor die Fenster, und gönn Dir abends ein kühles Fußbad vor der Couch. Schmeißt alles Warme, Wollige und Winterliche in den Keller oder stopft es in Kisten und Truhen. Ich weiß aus Erfahrungen, wer sich leicht fühlen will, macht es sich leicht, in dem er auch sein Umfeld leicht gestaltet. Je leerer und nackter ein Raum, desto freier und leichter fühlen wir uns mit und in ihm, ein großartiges Gefühl! Ich kenne Menschen, die leben ausnahmslos in Weiß. Schlechte Laune kommt da selten auf, wie auch, wenn alles leuchtet und neutral bleibt? Lade Freunde ein, mit denen Du Eis herstellst, iss Salate statt Fleisch, stürze Dich auf Obstspieße statt auf fettige Chips. Genieße die luftigen Räumen in hellen Farben und tränke sie in Urlaubsmusik. Räume brauchen Seele und Du brauchst schöne Emotionen, hervorgerufen durch mehr Fröhlichkeit.

Ich wünsche einen tollen Sommer, und wenn er mehr drinnen statt draußen stattfindet, dann schaff Dir ein Indoor-Paradies. Und was dazu gehört, kannst Du Dir jetzt ein bisschen vorstellen! Ich verspreche – ich bin dabei, so sehr ich die Sonne liebe, aber Schatten liebe ich eben auch, Hauptsache, es bleibt lange Zeit schön warm!

Nun geht’s ab in unsere Sommer-Ecke....irgendwas fehlt sicherlich auch noch bei Dir? Ein Ventilator vielleicht?

Eure Conni (Wohnexpertin)
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