Rasenmäher & Rasentraktoren – ein Ratgeber für den richtigen Schnitt

Alle Jahre wieder beginnt im Frühjahr die Gartensaison. Dabei ist es das Rasenmähen, das den größten Anteil an der Gartenarbeit ausmacht. Im Frühjahr und in den Sommermonaten wächst das Gras so schnell, sodass ihm beim Wachsen fast zugeschaut werden kann. Damit der Garten in der Hochsaison gepflegt und sauber ausschaut, kommt niemand am wöchentlichen Rasenmähen vorbei. Bei der Auswahl eines Rasenmähers sollte unbedingt die zu mähende Fläche an Rasen und Wiese Berücksichtigung finden. Je größer die zu mähende Fläche, desto größer und komfortabler sollte ein Rasenmäher ausgestattet sein. Denn wer jemals versucht hat, mehr als 200 qm Fläche mit einem Hand-Spindelmäher zu mähen, denkt noch heute mit Schrecken an dieses mit Schwielen an den Händen verbundene Ereignis. Um Ihnen die Arbeit mit dem Rasen zu erleichtern, haben wir hier einige Informationen zu den gängigsten Rasenmähern und Rasentraktoren zusammengestellt.

Handarbeit: Handmäher ohne Motor

Perfekt  für kleine Rasenflächen: der Handrasenmäher
Perfekt für kleine Rasenflächen: der Handrasenmäher
Die unter dem Begriff Handmäher oder Spindelmäher angebotenen Rasenmäher arbeiten ohne Strom und Benzin. Im Rasenmäher selbst ist eine sich drehende Spindelschneide angebracht, die durch das Schieben des Rasenmähers angetrieben wird. Es handelt sich daher um reine Handarbeit und Körperkraft, die sich nur auf Flächen bis etwa 150 qm angenehm bewerkstelligen lässt. Bei buckeligen Wiesen oder Hängen im Garten gerät der Hobbygärtner beim Mähen mit dem Handmäher oftmals ins Schwitzen. Dennoch sind Spindel- und Handmäher außerordentlich leise und können daher auch zu untypischen Zeiten benutzt werden, ohne dass sich der Nachbar an den Geräuschen stören kann. Da sich kein Motor an oder in den Geräten befindet, handelt es sich um die umwelt- und energieschonende Variante des Rasenmähers.

Bei regelmäßigen Schnitten ist der durch den Handmäher produzierte Grasschnitt so kurz, dass er gut auf dem Rasen liegen bleiben kann und dort eine Mulchfunktion ausübt. Allerdings werden Hand- und Spindelmäher auch mit Grasauffangkörben angeboten, die sich hinten am Rasenmäher befestigen lassen. Eine stufenlose Höhenverstellung dient dabei der Anpassung der Schnitthöhe. Nach einiger Zeit wird auch das schärfste Rasenmähermesser einmal stumpf, sodass auch die Spindel des Handmähers nachgeschliffen werden muss.

Komfortabel: Rasenmäher mit Elektro- oder Akkubetrieb

Elektro-Rasenmäher erleichtern die  Gartenarbeit enorm
Elektro-Rasenmäher erleichtern die Gartenarbeit enorm
Rasenmäher mit Elektro- oder Akkubetrieb werden mit Schnittbreiten von 32 bis 48 cm angeboten. Mit diesen Schnittbreiten, die besser zu groß als zu klein gewählt werden sollten, lassen sich Rasenflächen von etwa 200 qm mähen. Bei ebenen und gut zu mähenden Flächen wird dafür etwa eine halbe bis dreiviertel Stunde benötigt. Rasenmäher mit Elektro- oder Akkubetrieb sind sehr leicht und wendig, was sie insbesondere bei Frauen sehr beliebt machen. Noch komfortabler gestaltet sich das Mähen mit einem Elektromäher mit zuschaltbarem Radantrieb, wodurch der Mäher von alleine fährt und nur noch gesteuert werden muss. Dabei sind sie im Betrieb noch immer leiser als beispielsweise ein Benzinmäher. Hohe Hinterräder, regulierbare Schnitthöhen, eine Mulchfunktion und abnehmbare Grasfangkörbe runden das Profil von hochwertigen Elektrorasenmähern ab, wodurch sich das Rasenmähen noch komfortabler gestaltet.

Durch ihre kompakte Bauweise reicht sehr wenig Stauraum für einen Akkumäher aus. Als Nachteil von Rasenmähern mit Elektro- oder Akkubetrieb könnte die Stromversorgung gelten. Der klassische Elektromäher muss mit einem langen Stromkabel betrieben werden. Beides gleichzeitig zu Händeln gestaltet sich in der Praxis nicht immer einfach. Natürlich kann den Gärtner während des Rasenmähens auch das Pech treffen, dass gerade in der Hälfte der Rasenfläche der Akku des Rasenmähers leer ist. Dies ist dann mit einer Zwangspause verbunden, damit der Akku wieder aufgeladen werden kann.

Rasenmäher mit Benzinbetrieb

Benzin-Rasenmäher eignen sich hervorragend für  große Rasenflächen
Benzin-Rasenmäher eignen sich hervorragend für große Rasenflächen
Für Benzinrasenmäher stellen Flächen ab 200 qm kein Problem dar. Bei den Klassikern unter den Rasenmähern werden Schnittbreiten von 46 bis 53 cm angeboten, womit etwa 200 qm Rasen innerhalb von 20 Minuten gemäht werden kann. Die früher schwergängigen Handzüge zum Starten der Benzinmotoren sind heute viel leichter zu bedienen. Viele Modelle verfügen über eine elektrische Startfunktion, was das Anmachen des Mähers noch mehr erleichtert. Insbesondere die Benzinmäher mit zuschaltbarem Radantrieb zeichnen sich durch eine hohe Laufruhe aus. Dennoch sind die Benzinmotoren der Rasenmäher im Gegensatz zu Elektromotoren verhältnismäßig laut. Zu den nützlichen Funktionen von Benzinrasenmähern gehören ebenfalls hohe Hinterräder, Grasfangkörbe und die Mulchfunktion. Mit einem Benzinmäher ist der Gärtner mobil und unabhängig. Zwangspausen verordnet der Benzinrasenmäher nur, wenn ihm das Benzin ausgeht.

Bequem: Rasentraktoren und Aufsitzmäher

Mit  Rasentraktoren verrichten Sie die Arbeit ganz einfach im Sitzen
Mit Rasentraktoren verrichten Sie die Arbeit ganz einfach im Sitzen
Rasentraktoren und Aufsitzmäher bilden die Königsklasse unter den Rasenmähern. Sie sind der Traum eines jeden Gärtners, auch wenn dieser nicht annähernd eine Fläche von 250 qm zu mähen hat. Aufsitz- und Rasentraktoren rentieren sich erst ab Rasenflächen von etwa 400 qm. Mit ihren Schnittbreiten von 60 bis 107 cm schaffen draufgängerische Traktorfahrer etwa 400 qm in Bestzeiten von weniger als 15 Minuten. Durch das sitzende Arbeiten allein bieten Rasentraktoren und Aufsitzmäher einen enormen Komfort. Zusätzlich sorgt der kleine Wenderadius, ein leistungsstarkes Getriebe, mehrfach verstellbare Schnitthöhen und ein Elektro-Start für ein bequemes Handling der Rasenmäher.

Das Schnittgut wird, je nach Modell, hinten oder an der Seite des Rasentraktors ausgeworfen und kann mit entsprechenden Auffangbehältern aufgesammelt werden. Die Bereifung des Aufsitzmähers wird in der Regel so konzipiert, dass sie dem Rasen keinen Schaden zufügt. Für einen Rasentraktor oder Aufsitzmäher wird jedoch eine Menge an Platz im Gartenhaus, der Scheune oder sogar in der Garage benötigt. Des Weiteren läuft auch dieser Motor über Benzin, was zum Mähen großer Flächen auch entsprechend zur Verfügung stehen sollte.

Rasenkantenschneider

Bei einem Rasenkantenschneider handelt es sich um ein handliches Gerät, das mit einem schnell drehenden Faden den Rasen an Rändern und Randbereichen mäht. Der meist über ein Stromkabel zu bedienende Rasenkantenschneider ist auch an schwer zugänglichen Stellen eine praktische Hilfe. Insbesondere bei Vorhandensein von vielen Ecken und Rändern macht sich ein elektrischer Rasenkantenschneider bemerkbar. Der lange Stiel des Geräts bietet eine bequeme Arbeitshaltung im Gegensatz zur Rasenschere, deren Verwendung nur in gebückter Haltung möglich ist.

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