Kolumne

Von der Sonne geküsst

Ich kann es nicht abwarten! Ich reihe mich gern in die Schleife der Wartenden ein, die ebenso denken und sehnen. Nach mehr draußen, mehr Garten, mehr Grillen, mehr Sommersprossen, mehr Wärme und gern auch nach mehr Schwitzen. Nach Fackeln im Garten, nach Freunden im Freibad, Flirten in Cafés. Bald ist Frühlingsbeginn, die Uhren werden zurückgedreht und wir drehen uns mit. Die Endorphine tanzen und schwirren durcheinander. Wir werden uns einander wieder mehr entdecken, leicht bekleidet uns mehr zeigen, uns sogar ein wenig mehr ins Zeugs legen: frisch rasierte Beine, rot lackierte Nägel, Caipi an Strandbars und: wehendes Haar auf dem Rad oder bei geöffneten Autodächern.

 

Die Menschen sind glücklicher, unbeschwerter, selbst die meisten Chefs sind besser drauf. Sonne und Vitamin D – das passt perfekt zu guter Laune. Zu „Summertime“ von Armstrong, zu Shakespeares „Sommernachtstraum“. Aber auch diese Zeit, sie rast und ist so endlich. Dieses Jahr will auch ich mehr See, mehr Meer, mehr Strand und Sand zwischen den Zehen. Ich will Faulheit gegen Freizeit und Freiheit im Draußen tauschen, mit meinen Kindern und den Freunden um die Bäume ziehen, den Picknickkorb rausholen und Decken ausbreiten, den Ghettoblaster neben Grillwurst und Nudelsalat stellen. Auch für mich könnte das ganze Leben nur aus dieser Jahreszeit bestehen, wenngleich bei weniger als 40 Grad im Schatten, was zum Glück in Hamburg eher eine Rarität ist.

 

Aber jetzt kommt erst mal Frühling und wir können schon mal üben, einander outdoor zu begegnen. Unser Zuhause, so wetter- und winterfest gemütlich wir es auch gestalteten, jetzt darf es bis zum nächsten Herbststurm ausruhen. Wir gehen jetzt getrennte Wege! Der Frühling hat schon seinen Reiz: Die Knospen verschönern das Stadtbild, die Winde werden ohne Schal und Mütze überstanden, die Menschen greifen wieder mehr zum Drahtesel statt zum Auto und auch die Spielplätze haben Hochkonjunktur – wie gern hätte auch ich eine Schaukel im Garten. Oder überhaupt einen Garten! Aber auch auf meiner großen Loggia wird es sehr gemütlich, denn die ist wie ein zusätzlicher Raum. Relaxing-Outdoorzone mit schöner Gitterumrandung, mit frischen Blumen und dicht bewachsenen Pflanzen in steinernen Kübeln, mit Teelichtern in bunten Gläsern, mit Windlichtern, gemütlichen Bodenkissen, Rinderfell und mit Musik, die nach Urlaub und nach Fernweh klingt. Ich liebe den Frühling - und ich liebe meine Loggia!

 

Lieber Frühling, du kannst kommen, ich – nein, WIR sind bereit! Die Winterklamotten schnarchen ohnehin schon im Keller.

 

Deine Conni Köpp (Wohnkosmetik)

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