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Herbstfeuer – jetzt wird’s appetitlich!

Goldener Oktober: noch einmal die letzten Sonnenstrahlen genießen, den Garten endgültig auf den Winter vorbereiten und einen langen Spaziergang ohne Mütze und Schal unternehmen. Zugegeben – das ist nicht immer so. Eigentlich ist es sogar ein ziemliches Glück, solch traumhafte Herbsttage zu erleben. Schön, dass wir uns also zumindest für die nächsten Tage als wahre Glückspilze betrachten dürfen.

Das vorteilhafte Wetter kann dabei nicht nur am Tage genutzt werden. Auch die etwas milderen Abende lassen sich durchaus im Freien verbringen. So ist es in vielen Kulturkreisen Brauch, sich zum gemeinsamen Herbstfeuer zu versammeln. Oftmals wird dabei das gesammelte Laub verbrannt. So lässt sich wiedermal das Angenehme mit dem Nützlichen verbinden.

Nicht lange Fackeln …

Natürlich muss das Herbstfeuer ja nicht unbedingt in maximaler Größe stattfinden – auch das Herbstlaub muss dabei nicht verbrannt werden. Ein kuscheliges Lagerfeuer im eigenen Garten mit traditionellem Brennholz ist sicher auch schon ein kleiner Höhepunkt. Was Sie dazu brauchen: Familie und Freunde, kuschelige Decken und jede Menge leckeres Essen!

Rustikale Feuerkost – lassen Sie sich anstecken!

  • Im Falle des Feuers haben Sie vielfältige Möglichkeiten: eine eher flache Feuerschale eignet sich gut, um einen Schwenkgrill oder Topf darüber aufzuhängen. Feuerkörbe haben meist einen speziellen Grillaufsatz, der sich gut für Würstchen und Co. eignet.
  • Einen besonderen Rauchgeschmack erhalten Sie mit Brennholz aus Jack-Daniels-Eichenfässern. Das wird Ihre Gäste garantiert beeindrucken.
  • Zu einem altbewährten Lagerfeuer gehören jedoch andere kulinarische Klassiker. Marshmallows und Stockbrot sind besonders bei Kindern sehr beliebt. Richtig lecker wird’s wenn man unter den Teig für das Stockbrot noch geröstete Zwiebeln oder Schinkenwürfel mischt.
  • Feuerkartoffeln sind superlecker und bereiten sich quasi von selbst zu. Dazu einfach große, mehlig kochende Kartoffeln in dem Feuer mit Glut bedecken und immer wieder wenden, bis sie nach ca.30 Minuten völlig verkohlt aussehen. In zwei Hälften schneiden, mit Salz und Butter bestreuen und das Innere auslöffeln. Köstlich dazu ist auch Quark oder Sour Cream. Dieses Gericht wurde übrigens eher zufällig von den Bauern zum Ende des 16 Jahrhunderts entdeckt. Während der Ernte wurde stets das Kartoffelkraut auf den Feldern verbrannt. Dabei geriet aus Versehen auch die ein oder andere Kartoffel ins Feuer.
  • Eine andere appetitliche Möglichkeit bietet ein Kesselgulasch. Gerade fürs Lagerfeuer eignen sich spezielle gusseiserne Gulaschtöpfe mit Gestell. Dort kann der Gulasch, das Chili oder die Suppe in geselliger Runde vor sich hin köcheln.

Schatz, ich brauch was Warmes im Bauch!

Richtig warm ums Herz wird’s den Gästen mit einem Glas heißen Punch. Es gibt nichts Schöneres, als sich gemütlich in Decken eingehüllt auf der Gartenbank an einem Getränk zu wärmen. Unser Lieblingsrezept für alkoholfreien Punsch:

  1. In einem großen Topf 1 Liter Früchtetee nach Wahl zubereiten
  2. 250 ml Traubensaft und 750 ml Orangensaft dazu
  3. 4 Nelken, 2 Sternanis und eine Zimtstange in den Topf geben und alles aufkochen lassen
  4. Das ganze ungefähr 5 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen und nach Geschmack mit Honig süßen

Prost Herbst!


Text: Anne Timm

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