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Hang loose – Die Hängematte

Hang loose - der Hängematte sei Dank!
Hang loose - der Hängematte sei Dank!

Die Hängematte wird heutzutage in erster Linie mit der Entspannung und den sommerlichen Tagen im Freien assoziiert. Die angenehme, beruhigende Wirkung des Schaukelns ist sehr beliebt. Dabei dient sie uns hier in europäischen Gefilden eher als nettes Garten-Utensil – in Südamerika jedoch hat sie eine längere, tiefgründigere Geschichte: Hámaka (Englisch: hammock, Spanisch: hamaca) ist die ursprüngliche Bezeichnung für die Hängematte , deren Ursprung fast 1000 Jahren zurückliegt. Das Wort Hámaka stammt aus der Sprache der Tainos, das Volk auf der Karibik, und bedeutet „geworfenes Fischernetz“. Herkömmlich diente die Hängematte aber weniger der reinen Erholung. Vielmehr waren die Hängematten ein sicherer Schutz vor Schlangen und anderen Bodentieren während des Schlafes. Man nutzte sie auch für Fischerei und Transport von Fischen. Und noch heute dient die Hängematte für große Teile der Bevölkerung in Südamerika als Bettersatz. Warum auch nicht? So eine hübsche Hängematte, auf der Veranda befestigt, ein Schlafplatz unterm Sternenhimmel, das hat schon was!

Hängematten-Pionier: Christopher Kolumbus

Die ersten Hängematten wurden aus der Rinde des Hamak-Baums gemacht. Später hat man die Baumrinde durch Sisal ersetzt. Und erst seit ungefähr 60 Jahren wird die Hängematte aus pflegeleichter Baumwolle hergestellt. Als Christoph Kolumbus Amerika entdeckte, war die Hängematte schon auf dem ganzen Kontinent bekannt. Auch die Seefahrer erkannten in dem praktischen Möbelstück schnell einen idealen Schlafplatz. Kolumbus brachte die Hängematte nach Europa, wo sie bald als Schlafgelegenheit für die Matrosen auf europäischen Schiffen eingesetzt wurde. Bei der Marine wurde die Hängematte mehrere Jahrhunderte lang benutzt. In Großbritannien wurden die Hängematten wegen ihrer platzsparenden Fähigkeit in Gefängnissen eingesetzt.

Hängematten: Entspannt abhängen

Die modernen Hängematten gibt es in verschiedenen Größen und Varianten. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Netz-, Tuch- und Stabhängematten. Die traditionellen Netzhängematten, auch Schwebematten genannt, bestehen aus Baumwollfäden und passen sich besonders gut der Körperform an. Tuchhängematten, auch Stoffhängematten genannt, bestehen aus gewebten Tüchern, die von Kordeln befestigt werden. Die Tuchhängematten werden aus unterschiedlichen Materialien hergestellt und sind besonders angenehm für den Körper. Die Stoffe gibt es in vielen Farben und Mustern. Die Liegefläche bei der Stabhängematte wird an dem Kopf- und Fußenden mit einem hölzernen Spreizstab befestigt. Somit bittet die Stabhängematte mehr Stabilität und ist zugleich besonders schonen für den Rücken.

Tamilla Mastova / Miriam Kraus

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