Fünf Basics in

Fünf Basics um den Frühling einkehren zu lassen

Genug von roten Nasen, Zwiebellook, Kälte, Glatteis, Schnee und Matsch? Auch wenn sich der kalte Winter noch nicht so recht verabschieden will, bald ist es so weit: Der Frühlingsanfang steht vor der Tür! Die Sonne wärmt, während die letzten Schneereste schmelzen. Die Vögel zwitschern, die Pflanzen sprießen und die Tage werden länger. Wer sich bis zum meteorologischen Frühlingsanfang am 1.März oder bis zum kalendarischen Frühlingsanfang am 20.März keinen Südseeurlaub leisten kann, hat zumindest schon mal die Möglichkeit, sich selbst und die eigenen vier Wände Frühlingsfit zu machen. Wie das am besten klappt, verraten wir hier!

Step 1: Erst die Arbeit…

…dann das Vergnügen. Wer jetzt den kalten Winter vertreiben und für neuen Schwung in seiner Wohnung sorgen möchte, sollte sich als erstes an eine weniger angenehme Arbeit machen: Der Frühjahrsputz. Egal ob der Kleiderschrank, der Dachboden oder gleich die ganze Wohnung ausgemistet werden soll, jetzt ist definitiv der ideale Zeitpunkt dafür. Die alten verstaubten Sachen müssen raus. Das Positive an der ganzen Sache, sie machen Platz für etwas frischen Wind und neue Dinge! Damit der Putzeifer nicht sofort wieder gebremst wird, sollten sich die benötigten Utensilien wie Putzlappen, Staubsauger-Beutel, Gummihandschuhe und Mikrofasertücher in der Wohnung befinden. Neben einem allgemeinen Allesreiniger sollten spezielle Putzmittel für Fenster, Boden und Möbel sowie eine Scheuermilch für die hartnäckigen Stellen nicht fehlen. Beim Ausmisten alter und unnötiger Sachen sollten Putzwütige sich bei jedem Teil immer ein paar Fragen stellen: Brauche ich das wirklich? Ist der Gegenstand überhaupt noch auf dem neusten Stand der Technik? Gibt es einen dringenden Grund, den Gegenstand aufzubewahren? Macht mich der Gegenstand glücklich? Wer diese Fragen stets im Hinterkopf behält, kann sich nun an die Arbeit machen: Auf die Plätze, fertig, los!

Step 2: Gelb, gelb, gelb ist alles, was ich hab`

Alte Möbel und Accessoires raus, neue Dinge rein! Mit dem Frühling kommt nicht nur neuer Schwung in die eigenen vier Wände, auch die altbekannte Frühjahrsmüdigkeit lässt sich blicken. Um ihr den Kampf anzusagen, setzen wir in Sachen Möbel und Accessoires nun auf die Trendfarbe Zitronengelb. Nicht ohne Grund meint die Redensart „das Gelbe vom Ei“ sei immer die beste Wahl, denn Menschen, die Gelb mögen, sollen angeblich klug und optimistisch, gesellig und lebhaft sein. Wem diese Gelbvariante dann doch zu knallig ist, kann auch auf sanftere Töne wie Safran, Gold oder Vanille setzen. Positiver Nebeneffekt: In Gelbtönen gestaltete Räume wirken warm und sonnig und der Aufenthalt darin kann das Denk- und Konzentrationsvermögen positiv beeinflussen, denn Gelb stimuliert den Geist. Ob nun Sessel, Schuhschrank, Mülleimer, Wände oder einfach ein schöner Blumenstrauß in der Trendfarbe: Alles setzt einen frühlingshaften Akzent und verströmt gute Laune!

Step 3: Schönheit von innen – wir brauchen Vitamine!

Hat die Frühjahrsmüdigkeit doch zugeschlagen und ein Gefühl von Abgeschlagenheit macht sich breit? Vom Stimmungsaufheller über das richtige Essen bis hin zum erholsamen Schlaf haben wir recherchiert, was nun zu tun ist. Mögliche Ursachen der Krankheit, die eigentlich keine ist, sind neben Vitamin-C-Mangel durch die vitaminärmere Ernährung im Winter, die wechselhaften Wetterverhältnisse und die natürlichen Umstellungsprozesse des Organismus. Unser Körper muss sich nach den langen Winternächten von seinem Winterschlafmodus verabschieden und sich auf kürzere Schlafphasen und längere Tageszeiten einstellen. Um die Stimmung aufzuhellen heißt es außerdem: Raus an die frische Luft! Bei Tageslicht wird die Produktion von Melatonin gestoppt und der Organismus schüttet "Gute-Laune-Hormone" wie Serotonin und Noradrenalin aus. Besonders wichtig ist es, immer genug Flüssigkeit zu sich zu nehmen. Beim Essen sollten nun vor allem Vitaminbomben aus der Top 10-Liste auf dem Speiseplan stehen:

Platz 10 - Rote Johannisbeeren: Die kleinen roten Beeren sind wahre Multitalente in Sachen Gesundheit. Sie enthalten nicht nur viel Vitamin C sondern auch noch viele Ballaststoffe und schützen vor Herzinfarkt und Bluthochdruck.

Platz 9 - Mango: Diesen Vitaminlieferanten gibt es in allen möglichen Variaten. Ob als Saft, Eiscreme, Kompott oder Marmelade, die Mango schmeckt lecker, ist gut verdaulich und beruhigt den Darm.

Platz 8 - Grapefruit: Sie enthält nicht nur viele Ballaststoffe, die den Cholesterinspiegel senken, sondern hilft auch noch beim Abnehmen. Denn durch die Verbesserung des Zuckerstoffwechsels wird der Fettabbau angekurbelt.

Platz 7 - Kiwi: Die chinesischen Stachelbeeren enthalten das eiweißspaltende Enzym Actinidin und kurbeln dadurch die Verdauung an.

Platz 6 - Orange: Sie ist eine der beliebtesten Früchte unter den Vitaminbomben und wird gerne in Form von Saft verzehrt.

Platz 5 - Erdbeeren: Sie helfen dabei gesund und schlank zu bleiben. Kalzium, Folsäure, Magnesium, Eisen und der geringe Anteil an Kalorien vollbringen wahre Wunder. Wegen ihrer entzündungshemmenden Wirkung hilft sie zudem auch gegen Akne und Durchfall.

Platz 4 - Zitrone: Sauer macht lustig - und gesund! Aber Vorsicht beim Verwenden der Schale, denn nur die unbehandelten Früchte sind komplett zum Verzehr geeignet.

Platz 3 - Schwarze Johannisbeere: Diese Beere bekämpft sogar freie Radikale und wirkt dadurch krebshemmend und gefäßschützend.

Platz 2 - Sanddornbeere: Diese orange Wunderfrucht wird sogar für die Gewinnung von Hautpflegeprodukten verwendet. Zudem ist sie reich an ungesättigten Fettsäuren und Beta-Karotin.

Platz 1 - Hagebutte: Die absolute Gewinnerin unter den vitaminreichen Früchten. Neben Vitamin A, B1 und B2 enthalten 100 Gramm Hagebutten satte 1250 Milligramm Vitamin C. Am bekanntesten ist die Frucht in Form von Tee, sie kann aber auch zu Mus oder Konfitüre weiterverarbeitet werden.

Step 4: Schönheit von außen – wir brauchen Bewegung!

Auch ohne dass gleich die Bikini-Figur-Panik ausbricht, lässt sich etwas für die Fitness tun. Es wird Zeit, den Winterspeck zu bekämpfen und was hilft dagegen am besten: Viel Bewegung natürlich! Neben einem vielseitigen Sportprogramm und Wechselduschen für den Kreislauf und einen straffen Körper möchte aber auch die Haut einen extra Pflege-Boost bekommen. Trockenbürstenmassagen oder ein gründliches, aktivierendes Peeling vor der morgendlichen Dusche steigern die Durchblutung und machen fit für den Tag. Keinerlei Schonung hat zum Ende des Winters außerdem lästiger Haarwuchs verdient. Also ran an den Rasierer!

Step 5: Schnee von gestern - ein schöner Ausblick muss her

Damit sich der Blick nach Draußen auch lohnt und in uns Frühlingsgefühle wecken kann, sollten wir unserem Balkon ein wenig Zuwendung schenken. Bevor der Balkon jedoch etwas hermachen kann, muss auch hier ein Frühjahrsputz stattfinden. Nachdem der Boden gereinigt, der Sichtschutz kontrolliert, die Balkonmöbel geputzt und die eingelagerten Pflanzen das Tageslicht erblickt haben, ist es Zeit für ein paar Farbtupfer und neue Blumen, Kräuter oder Gemüsesorten. Kräuter wie Thymian, Majoran, Lavendel, Weinraute, Petersilie und Schnittlauch können bereits ins Frühbeet oder auf die Fensterbank. Jetzt ist auch höchste Zeit an die Vögel zu denken und die Nistkästen sauber zu machen und aufzuhängen – mit etwas Glück beschert der Ausblick dann nicht nur einen schönen Balkon, auch Meisen oder andere Vögel können dann mit ihren Jungen beobachtet werden.

Für den Balkon: Eine Gießkanne, ein kleiner Kräutergarten und eine dekorative Vogel-Futterstelle.

Rezeptidee: Grüner Smoothie

Eine leckere und einfache Möglichkeit sich gesund zu ernähren: Grüne Smoothies. Das Grundrezept lautet Grüne Blätter und reife Früchte pürieren und so viel Wasser zugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Je nach Geschmack können die Zutaten natürlich ausgetauscht oder verfeinert werden, beispielsweise mit Joghurt, Saft, Heilkräutern oder fein gemahlenen Nüssen und Samen. Die grünen Shakes gelten nicht ohne Grund als Zaubertrank: Sie sind leicht verdaulich, enthalten Ballaststoffe, Vitamine, hochwertige Proteine, Spurenelemente, Mineralstoffe, Enzyme und Antioxidantien – vieles, was der menschliche Körper braucht, um gesund zu bleiben.

Zutaten: eine Banane, einen Apfel oder Mango, eine Handvoll Mangold oder Blattspinat, ½ TL Öl (Kokos- oder Leinsamenöl), 100 ml Apfelsaft, 100 ml Wasser.

Zubereitung: Einfach alle Zutaten bis zur gewünschten Konsistenz in den Mixer geben.


Text: Corinna Piecuch

 

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