Kolumne

Achtung: Am 8. März gibt es wieder die geballte Ladung Frauen-Power

Denn dann ist es endlich wieder soweit - der internationale Weltfrauentag steht vor der Tür! Der „Tag der Frau“, wie man ihn sonst auch nennt, lässt auf eine lange Tradition zurückblicken. In der Zeit um den Ersten Weltkrieg sagten Frauen Männern den Kampf an, indem sie Gleichberechtigung und das Wahlrecht für Frauen forderten. Auf der Internationalen sozialistischen Frauenkonferenz in Kopenhagen 1908 warf die US-Amerikanerin May Wood-Simons die Idee eines Kampftages für Frauenrechte ein, welcher vom nationalen Frauenkommitee der Sozialistischen Partei Amerikas bereits eingeführt wurde. Die Idee konnte durch großes Engagement der deutschen Sozialistinnen Clara Zetkin und Käte Duncker durchgesetzt werden.

Aber wie sieht die Frau von heute aus? Selbstbewusst und finanziell unabhängig steht sie mit eigenen Beinen im Leben – auch wenn sich das im Berufsleben auch heute noch als schwierig erweist. Zwar dürfen Frauen heute arbeiten gehen, sich weiterbilden und die eigene Persönlichkeit entfalten, aber noch immer wird ihnen weder Durchsetzungsvermögen noch die produktive Mitarbeit an Führungspositionen zugetraut.

Wie alles begann…

Am 19. März 1911 demonstrierten Frauen in Deutschland, Schweden, Österreich, der Schweiz, Dänemark und den Vereinigten Staaten für die Gleichberechtigung der Frau. Sie forderten das Wahl- und Stimmrecht für Frauen, Arbeitsschutzgesetze, einen umfangreichen Mutter- und Kinderschutz, den Acht-Stunden-Tag und einen gleichen Lohn für gleiche Arbeitsleistung. Um den revolutionären Charakter des Frauentags zu verdeutlichen, wurde zunächst bewusst der 19. März festgelegt, weil der Vortag ein Gedenktag für die Gefallenen während der Märzrevolution 1848 war. Anschließend wurde 1921 der Tag der Frauen aufgrund eines weiteren historischen Ereignisses auf den 8. März vorverlegt, da 1908 in einer amerikanischen Textilfabrik 129 Arbeiterinnen bei einem Brand ums Leben gekommen sind, als sie für mehr Rechte streikten.

Der Weltfrauentag heute – wie man ihn rund um den Globus feiert

Dieses Jahr feiern wir den 102. Frauentag, der unter dem Motto „Heute für morgen ein Zeichen setzen“ steht. Auch wenn die Forderung für ein Frauenwahlrecht in Deutschland 1919 erfüllt wurde, kämpft man auch heute noch hauptsächlich um die Rechte der Frauen und die Chancengleichheit. Doch wie wird der „Tag der Frauen“ in anderen Ländern zelebriert?

In vielen Ländern wird der Weltfrauentag als gesetzlicher Feiertag angesehen, oder Frauen müssen zumindest am Nachmittag nicht arbeiten.

In Weißrussland ist der 8. März ein offizieller Feiertag, an dem nicht gearbeitet wird. Stattdessen versammelt sich die Familie und es gibt ein großes Festessen. Zur Feier des Tages werden die russischen Frauen mit Parfum und Schmuck beschenkt. Warum soll man diesen Brauch nicht auch nach Deutschland bringen?! Es muss ja nicht gleich teurer Schmuck sein – da gibt es viele Alternativen: Für die perfekte Aufbewahrung des Schmuckes, eignet sich ein Schmuckhalter besonders gut. So hat Frau ihre ganze Sammlung stets im Überblick.

Gemeinsam gegessen und getanzt wird am 8. März auch in der Türkei und in Sri Lanka. In Brasilien finden am 8. März große Veranstaltungen und Protestmärsche von Frauenorganisationen statt.

In den ostdeutschen Bundesländern werden die Damen ebenfalls beschenkt: Vom Vorgesetzten bekommt jede Mitarbeiterin eine Rose und Pralinen zur Würdigung ihrer Arbeit geschenkt.

Doch woher kommt eigentlich der Brauch, dass Frauen am 8. März mit einer roten Rose beschenkt werden?

Unter dem Motto „Wir wollen Brot und Rosen“ feierte der Weltfrauentag 1986 seinen 75. Geburtstag. Das Brot steht in diesem Zusammenhang symbolisch für das Recht auf Arbeit und einen gerechten Lohn, für die gleichen Bildungschancen und eine eigenständige soziale Sicherung der Frau. Brot gehört auch heute noch zu den Grundlebensmitteln in Deutschland und was geht über selbstgebackenes, frisches Brot? Genau, nichts und deshalb bietet sich ein Brotbackautomat als außergewöhnlicheres Geschenk an. Damit man dann auch länger in den Genuss von saftigem selfmade Brot kommt, muss ein guter Brotkasten als Frischhaltebox her.

Natürlich hat die Rose in Verbindung mit dem Frauentag auch eine besondere Bedeutung: Hinter der Rose stecken sowohl die Forderungen nach Frieden und Toleranz, als auch die Möglichkeit als Mutter berufstätig und dementsprechend familiengerechte Arbeitszeiten zu haben.

Die verschenkten Rosen sollen natürlich nicht sofort eingehen und die Beschenkte soll am liebsten über Wochen was davon haben – das geht leider nicht, um aber wenigstens die Lebenszeit der Rosen zu verlängern muss die richtige Vase her! So profitiert nicht nur die Dame von dem schönen Anblick, sondern gleich das gesamte Umfeld.

Doch Blumen sind vergänglich – früher oder später werden die Rosen nicht mehr so frisch aussehen wie am ersten Tag. Diesen Nachteil hat man nicht wenn man auf Rosen-Print umsteigt. Damit Frau sich auch nach einem anstrengenden Tag ausruhen kann und gleichzeitig von schönen Rosen umgeben ist, kann man(n) mit einem Sofa mit Rosenprint nichts mehr falsch machen.

Kein Geschenk zum Frauentag bekommen? Kein Problem, dann beschenkt sich die unabhängige Frau von heute halt selbst. Einen Grund zum Anstoßen mit den Mädels gibt es immerhin allemal. Neue Sektgläser gefällig?



Text: Aruna Valliyappan

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