Kolumne

ADVENT ADVENT, mein Lichtlein brennt...

Hochfest, Ankunft des Herrn – wahrscheinlich weiß nicht einmal jedes Kind, was Advent wirklich bedeutet. Ihre Freude gilt dem Kalender, dem Weihnachtsmann, dem Tippen von Geschenkelisten, die nicht nur immer länger werden, sondern auch an monetären Gewichten enorm zugenommen haben. Uns Erwachsenen quälen zum Glück ganz andere Sorgen: Kranz schmücken, Keksrezepte austauschen, Weihnachtsgänse vorbestellen und die Sparstrümpfe plündern. Advent, Advent - die Börse brennt! Aber unabhängig von Konsum und Stress, worauf sich wohl alle immer freuen, ist der Zauber, der Glanz, der Duft, der in der Luft liegt. Drinnen und draußen. Die Heizungen geben Volldampf, die Kerzen riechen nach Mandeln, selbst beim Spülmittel greifen wir jetzt gern nach einem mit Zimt-Nuance. Der Kranz hängt von der Decke, die Kerzen sind schön dick, wenngleich nicht ausschließlich mehr rot. Mittlerweile berücksichtigen wir die Kranzdeko, denn rote Kerzen zu lila Wänden, da vergeht uns vielleicht schnell die Weihnachtsnote. Aber wir holen die Schaffelle aus dem Keller und lassen die Kinder Fensterbilder aufkleben.

Wir suchen irgendwo nach der Weihnachtsmusik und nach den wunderschönen Weihnachtsmärchen. Advent, Advent – Besinnlichkeit, Wärme und Genuss kehren ein! Wir rücken auf der Couch ein Stück zusammen, halten Händchen unter dicken Kuscheldecken und vor dem Fernseher, der von Romy Schneider bis Jim Carrey wieder alles preisgeben wird. Lichterketten hängen vor der Tür, im Türrahmen, um Wanne und Fenster herum. Moos und Tannenzweige unterstreichen die Deko. Aber den richtigen Kitsch überlassen wir dann vielleicht doch den anderen... deren Häuser schon von außen auf 1 km Entfernung die Überdosis an Weihnachten erkennen lassen. Hach, wir könnten so glücklich sein, wenn wir uns – wie vorgenommen – schon im Herbst vorbereiten würden. Aber Nein, alles wie immer auf den letzten Drücker. Advent Advent – in 4 Wochen steht die Tanne! Die Knödel liegen auf dem Teller und der Rotkohl färbt die Zungen lila. 4 Wochen – wenn wir nur das Schenken nicht so lieben würden, aber ohne würde die Tanne ziemlich nackt aussehen. Und die Kinder ziemlich traurig. Und die Verliebten auch – denn was ist schöner, als Verliebtheit in der Weihnachtszeit? Ich wäre so weit – Schnee, jetzt bist du dran – dann schmeckt der Glühwein auf dem Weihnachtsmarkt noch dreimal besser!

Unsere Wohnexpertin Conni Köpp schreibt regelmäßig über unterschiedlichste Themen rund ums Wohnen. Zudem erscheint bald ihr neues Buch "aufgeräumt leben".

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