Köpfe & Klassiker

Klassiker: Utensilo - praktisch & aufgeräumt

Mit Utensilo lässt sich ruckzuck Ordnung ins Chaos bringen (Bild: flickr.com - thisisloveforever)
Mit Utensilo lässt sich ruckzuck Ordnung ins Chaos bringen (Bild: flickr.com - thisisloveforever)

Utensilo, das ist eine 3D-Pinnwand designt von Dorothee Becker aus dem Jahr 1964. Der wohl berühmteste Wandcontainer schafft Ordnung in Büros, Kinderzimmern, Küchen, Bädern, Werkstätten, etc.

Doch wie sieht ein klassisches "Utensilo" eigentlich aus? - Im Prinzip ist ein Utensilo ein einfaches Wandbord aus Plastik oder Holz, das über mehrere integrierte Boxen verfügt. Diese Boxen sind meist verschiedene geometrischen Formen in unterschiedliche Größen. Hier lassen sich ganz einfach sämtliche Gegenstände, wie zum Beispiel Stifte, Lineale, Scheren etc., die normalerweise auf dem Schreibtisch verstreut herumlliegen, verstauen. Bei den meisten dieser Boards ist es mithilfe von Metallklammern auch ganz einfach, Zettel zu befestigen. Trendige Metallhaken sind die perfekte Hilfe zum Aufhängen von Schlüsseln.

Die Geburt des Utensilo-Wandcontainers

Die Idee vom Utensilo entstand zufällig: Die Designerin Dorothee Becker entwarf 1968 ein Spielzeug aus Holz für Kinder, welches aus einer großen Holzplatte mit geometrisch geformten Ausschnitten sowie deren Gegenstücken bestand. Indem die Kinder die Geo-Formen den jeweils passenden Ausschnitten zuordneten, sollten sie ein Gefühl für die Eigenschaften geometrischer Formen entwickeln. Als die Designerin so über ihr Schreibtisch-Chaos und das Kinder-Spielzeug nachdachte, muss ihr wohl die Idee zum praktischen Ordnungshelfer gekommen sein.

Damals wie heute ist Utensilo ein hübsches und zugleich praktisches Accessoire. Es gibt die Wandcontainer zum Beispiel in rot, grün oder gelb - so verwandeln sie auch die langweiligsten Wände in wahre Hingucker. In vielen Büros und Kinderzimmern ist der praktische Wandcontainer nicht mehr weg zu denken.

Utensilo gibt es auch in einer kleineren Variante (Utensilo ll),ebenfalls entworfen von Dorothee Becker. In den 70er Jahren wurde die Produktion des Wandcontainers auf Grund von Kostenerhöhung des benötigten Rohstoffes eingestellt. Ende der 90er kam das Utensilo wieder ins Geschäft. Becker konzentrierte sich bis auf weiteres auf ihr Geschäft "Uten.Silo" in München, das praktische Gegenstände für den Alltag verkauft.

 

Text: Jana Ripplinger / Anja Riedinger

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