Living like...

Living like Mr. President

Am 6. November ist es soweit: die Präsidentschaftswahlen der Vereinigten Staaten. Nicht nur die Amerikaner beschäftigen sich seit Wochen und Monaten mit diesem Thema. Die ganze Welt schaut über den Ozean und interessiert sich brennend dafür, wer das Weiße Haus beziehen wird. Der aktuelle Präsident Barack Obama tritt gegen den Republikaner Mitt Romney an. Obama, wofür er steht und was er geleistet hat, konnten wir die letzten 4 Jahre beobachten und jeder hat sich sein eigenes Urteil darüber gebildet. Doch wie sieht es mit seinem Kontrahenten aus? Was sind seine Ziele und Motive?

Was man über Mitt Romney wissen sollte:

  • Willard Mitt Romney wurde 1947 in Detroit, Michigan geboren.
  • Der Mormone ist Mitglied der Republikanischen Partei und wurde 2002 zum Gouverneur von Massachusetts gewählt.
  • Er vertritt sehr konservative Prinzipien: gegen Homo- Ehen, für die Todesstrafe, gegen Stammzellenforschung, gegen Abtreibung, für die Ausweitung des Heimunterrichts.
  • Aufgrund seiner wandelnden Prinzipien und Forderungen, je nach Stimmung seiner Wähler, kann man ihm aus guten Gründen einen Hang zum Opportunismus vorwerfen.

Alles in allem ist Mitt Romney ein konservativer, oberschichtfördernder, republikanischer Amerikaner wie er im Buche steht. Die Stimmen der Bush-wähler sind ihm sicher!

Fakten und Zahlen

Der Wahlkampf um den Posten des Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika ist ein Medienspektakel der extra Klasse! Es ist unglaublich was die Kandidaten und ihre Sponsoren an Geld, Mitarbeiter und Zeit in diese Show (das ist der treffendste Begriff für diese Veranstaltung) investieren: insgesamt werden 5,8 Milliarden US- Dollar für den Wahlkampf ausgegeben. Wahnsinn! Noch viel wahnsinniger ist, dass mehr als die Hälfte von diesem Budget in nur 3 Staaten (für die Geografie- Schwächlinge: USA= 50 Staaten) investiert! Warum?

Die meisten Wähler haben ihr gedankliches Häkchen auf dem Wahlschein schon lange gesetzt. Es ist also fast unmöglich die eingefleischten Republikaner von dem demokratischen Kandidaten zu überzeugen. Und das wissen die Präsidentenanwärter! Also verschwenden sie ihre kostbare Zeit nicht auf die Leute, deren Meinung sie eh nicht mehr ändern können und beschäftigen sich einerseits damit keine Wählerstimmen zu verlieren und andererseits damit die unsicheren Wähler für sich zu gewinnen. Diese unsicheren und somit auch entscheidenden Stimmgeber kommen aus: Ohio, Florida und Virginia. Der Kandidat der die Wähler aus diesen Staaten auf seine Seite zieht, hat die Wahl schon fast gewonnen!

In Deutschland wäre der Wahlkampf übrigens relativ unspannend, denn hier würden 86% den Friedensnobelpreisträger und aktuellen Präsidenten Barack Obama wählen (der kluge zwischen-den-Zeilen-Leser hat es womöglich schon bemerkt: wir gehören zu diesem Prozentsatz.)

Living Like

Für jeden der sich schon immer mal wie Mr. Präsident himself fühlen wollte, können folgende Möbelstücke bei dem Feeling helfen:

  • Patriotismus wird in den United States ganz groß geschrieben! Was in Deutschland für Stirnrunzeln sorgt, gehört dort zum guten Ton: eine eigene Nationalflagge. Ein bisschen eleganter wirkt das Ganze als Bilddruck oder Poster und sollte im hauseigenen Oval Office nicht fehlen!
  • Der wichtigste Mann der Welt steht nicht nur winkend und lächelnd vor Kameras und hält Babys auf dem Arm, er hat auch viele wichtige Entscheidungen zu treffen. Das erledigt er natürlich stilsicher an einem wuchtigen Schreibtisch und ganz bequem auf einem ledernen Chefsessel. (Leider können wir Ihnen nur Schreibtische ohne den roten Knopf anbieten.)
  • Und natürlich sind alle Aufgaben und Entscheidungen vor Veröffentlichung der Pressemeldung Top Secret! Demnach sind große Vorhänge ein Muss um es möglichen Fensterspionen nicht zu leicht zu machen.
  • Neben wichtige Entscheidungen fällen, in die Kamera lächeln, Hände schütteln, usw. braucht Kopf der amerikanischen Regierung auch mal eine Pause. Auf einem luxuriösen Sofa lassen sich die Beine auch mal ganz elegant hochlegen.

 

Text: Julia Ostrowski

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Kommentare(3) Kommentar schreiben
Yeah, Obama!!!!
Miriam Kraus 16.11.2012, 12:49Uhr
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