Do it yourself

Im DIY-Verfahren: Die (Heim)-Werkbank

Die Werkbank - hier kann gehobelt und geschreinert werden!
Die Werkbank - hier kann gehobelt und geschreinert werden!

Da kann sich „Bob der Baumeister“ gerne eine Scheibe abschneiden: Folgende Anleitung zum Selbstbau einer Werkbank richtet sich an die Heimwerker und Hobbybastler unter Euch. Wir geben Dir Schritt für Schritt genauste Instruktionen in Sachen Arbeitsplatte, Kabelfächer und Co. Lies selbst und lass Dich von den DO IT YOURSELF-Tipps zum Selbstbau Deiner Heimwerkbank überzeugen.

Das Zentrum der Werkstatt

Das Herzstück einer jeden Werkstatt ist die Werkbank. Wenn Du Dich ein wenig mehr damit auseinandersetzt, dann wirst Du feststellen, dass so eine fertige Werkbank aus dem Baumarkt oftmals bis zu 1000 Euro kosten kann. Allerdings sind dann keinerlei persönliche Vorlieben und Wünsche berücksichtigt. Dem begegnen wir mit einem ausgetüftelten Plan zum Bau einer Werkbank.

Was ist bei der Planung der persönlichen Hobelbank zu berücksichtigen?

So eine Bank muss eine ganze Menge Gewicht aushalten, aber auch Erschütterungen und Hammerschlägen standhalten. Neben einer ausreichenden Arbeitsfläche sollte sie zudem gegen Verschmutzungen durch Öle, Lösungsmittel und Farben resistent sein. Berücksichtigt werden sollte auch, dass eine Werkbank zur Hinterseite genügend Platz für Steckdosen und Kabelführungen hat. Ausreichend Licht am Arbeitsplatz ist auch hier oberstes Gebot. Der Platz am Fenster ist auch für die Lüftung beim Einsatz von Lösungsmitteln von Vorteil. Geht es an die Einschätzung der Werkbankhöhe, achte darauf, dass die Arbeitsplatte nicht niedriger als die Hüfthöhe ist.

Die wichtigsten Bestandteile einer Werkbank auf einen Blick:

  • Untergestell mit Ablagemöglichkeiten oder Schubläden aus Hartholz wie Kiefer oder aus Metall
  • Eine 40 mm starke, mindestens 70 cm tiefe Arbeitsplatte z. B. aus Buchenholz (besonders hart und unverwüstlich), kann aber auch Multiplexholz sein (Länge variabel und je nach Bedarf)
  • Eingebaute Spannbacken zum Einspannen von Werkstoffen (Schraubstock)

DIY-Werkbank - so geht‘s:

Das Untergestell besteht aus vier Tischbeinen, die jeweils Maße von 7,5 cm x 7,5 cm haben. Die Breite und Dicke kann variieren: Je nach Schwere der Arbeit werden bis zu 12 cm empfohlen. Dann benötigst Du zwei aus Hartholz bestehende Traversen Querschnitt von 4 cm x 10 cm. Diese tragen später die untere Ablagefläche, die 20 mm dick sein soll, sowie die Arbeitsplatte. Wenn Du mehr Stauraum in Form von Schüben benötigst, sind hierfür Laufschienen zu empfehlen.

Nun geht es weiter zur Arbeitsplatte. Zur Einsetzung der Platte brauchst Du noch einen Metallrahmen, der auf den Holzrahmen des Unterbaus verschraubt wird. Dann wird die Arbeitsplatte eingesetzt. Um die Arbeitsplatte für den Arbeitseinsatz fit zu machen, benötigst Du zusätzlich eine Vorderzange und einen Schraubstock. Auch eine Bohrmaschine beziehungsweise Tischbohrmaschine gehört zur Grundausstattung eines jeden Heimwerkers.

Insgesamt kannst Du für Deine eigene Werkbank nach persönlichem Geschmack ohne Schraubstock mit etwa 400 bis 500 Euro Kosten rechnen.

 

Text: Julia Rößler

 

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