Lifestyle

Die Farbtrends 2012 - Eine kleine Trendanalyse

So sehen sie (unter anderem) aus, die Farbtrends 2012
So sehen sie (unter anderem) aus, die Farbtrends 2012

Es ist jedes Jahr dasselbe Spiel: Es finden einschlägige Möbelmessen statt und es wird erwartet, dass das Angebot des nächsten Jahres noch schöner und noch besser wird. In vielen Fällen ist allerdings doch immer wieder von Designklassikern die Rede. Das ist auch mit den Farben sehr ähnlich. Dieses Jahr ist es das Orange, das überall für Furore sorgt. Mit dieser Farbe sind auch weitere Knallfarben wie das magische Yves Klein-Blau total beliebt. Und als ob man es geahnt hätte, lässt eine Gegenbewegung nicht lange auf sich warten: Es sind die zarten Pastelltöne, die mit metallischen Farbakzenten kombiniert werden und so ihren großen Auftritt feiern.

Metallic Romance – Pastell im Kupferkleid

Helle und freundliche Pastellfarben wie Vanille, Mint oder Himmelblau setzen unterschiedliche Assoziationen bei den Menschen frei. Während der eine gern seine Schlafzimmerwände in Vanille streichen möchte, fühlt sich der andere in einer mintfarbenen Küche pudelwohl. Das ist schließlich Geschmackssache. Was nun allerdings neu ist: Einen unerwarteten Pepp bekommen die soften Farben durch Wohnaccessoires aus Metall. Gern genommen werden hier Silber oder Gold, aber besonders modisch ist Kupfer. Einfach ausprobieren: Eine hübsche Wandlampe aus Kupfer oder ein Sitzsack derselben Farbe bringen Schwung in die blasse Wohnungs-Farbwelt.

Think peachy Pink! – Orange trifft auf Pink

Der Experte in Sachen Farbauswahl und -kommunikation - Pantone LLC - kührte „Tangerine Tango“ als „Die Farbe des Jahres 2012“. Seitdem ist das feurige Orange-Rot nicht mehr nur „retro“, sondern auch wieder „in“. Einen besonderen Begleiter erhält die Farbe durch Pink. Peachy-Pink ist das angesagte „Crossover“ von Knallfarben. Diese Kombi weckt garantiert müde Lebensgeister: Fruchtig frisch und belebend erstrahlt diese Farbkombi. Wer nicht so gern mit kräftigen Farben experimentiert, kombiniert Orange stattdessen mit Nude-Nuancen, die bis ins zarte Rosé variieren. Eintönige Räume lassen sich durch farbige Highlights in Form von Wohnaccessoires, Tapeten oder Wandfarben schnell aufpeppen. Der wiederentdeckte Ombré-Effekt lässt die Farben besonders elegant ineinander verlaufen. Gut zu wissen: Der Ombré-Effekt entsteht durch das Färben einer Kette mit aufhellend beziehungsweise abdunkelnd gefärbten Garnen.

Die feurig orange-rote Kissenhülle bringt frischen Wind ins Schlafzimmer

Eine Hommage an Yves Klein – Das ganz besondere Blau

Es ist ein Farbklassiker durch und durch: das Yves Klein-Blau. Der französische Maler und Bildhauer Yves Klein war es, der diesem speziellen Blauton seinen Namen gab. Besser bekannt als Ultramarinblau erfreut die Farbe heute die gesamte Mode- und Einrichtungswelt. Das Besondere an ihr ist: Sie ist satt und monochrom. Das sind Eigenschaften, die den Betrachter in den Bann ziehen und dazu einladen, länger zu verweilen. Man verschafft ihr den nötigen Raum mit Partnern aus derselben Farbgruppe. Oder aber man setzt stärkere Kontraste, zum Beispiel mit einem kräftigen Senfgelb. Hier darf man gern experimentierfreudig sein!

Julia Rößler/ Kerstin Kleinschmidt

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