Carports – Komfort und Werterhalt für Ihr Auto

Der beste  Schutz Ihres Autos: Einzel-Carport mit Satteldach
Der beste Schutz Ihres Autos: Einzel-Carport mit Satteldach
Mit einem Carport tun Sie sich und Ihrem Auto etwas Gutes – mehr, als Sie vielleicht auf Anhieb glauben. Es schützt vor Niederschlägen und damit vor Durchrostung Ihres Wagens. Zur kalten Jahreszeit sorgt ein Carport für eine eisfreie Windschutzscheibe in Frostnächten. Welche Vorteile ein Carport noch bietet, welche Materialien für welche Witterungen am besten geeignet sind und wie Sie den Bau Ihres Carports am besten angehen, das lesen Sie hier.

Aus welchen Materialien werden Carports gefertigt?

Erlaubt ist, was gefällt! Sehr weit verbreitet sind Holzkonstruktionen, aber längst werden auch Modelle aus anderen Materialien angeboten. Carports aus Aluminium und Stahl zeichnen sich durch eine besondere Langlebigkeit und Witterungsbeständigkeit aus. Angeboten werden schließlich auch Ausführungen aus Kunststoff. Für welches Material Sie sich entscheiden, hat keinen Einfluss auf die Funktion des Carports. Allerdings beeinflusst die Wahl des Materials die Lebensdauer, den Aufwand beim Aufbau und nicht zuletzt natürlich auch die Kosten.

Carports gibt es in zahlreichen unterschiedlichen Bauweisen

Moderne  Carports unterscheiden sich von den klassischen zum Beispiel in ihrer  Konstruktionsweise
Moderne Carports unterscheiden sich von den klassischen zum Beispiel in ihrer Konstruktionsweise
Die Übergänge zwischen Carport und Garage sind ein wenig fließend. Ein Carport zeichnet sich dadurch aus, dass die Einfahrt offen ist und nicht durch ein Tor verschlossen wird – dieser Unterschied zu einer Garage ist allen Modellen gemein. Nicht zwingend vorgeschrieben ist jedoch, ob die übrigen drei Seiten offen oder geschlossen sind. Modelle mit drei Wänden kommen einer Garage recht nahe, vollkommen offene Carports ähneln einer Garage hingegen nicht im Geringsten. Diese Modelle bestehen lediglich aus vier Trägern und einem Dach. Apropos Dach – auch hier gibt es erhebliche Unterschiede! Einfache Modelle besitzen ein einfaches Flachdach. Ein Flachdach erfüllt seinen Zweck vollauf, aber andere Dachformen mögen optisch ein wenig ansprechender sein. Probleme kann ein Flachdach allenfalls bei starkem Schneefall bereiten, da es bei Flachdächern schneller zu Schwierigkeiten mit einer hohen Schneelast kommen kann, da der Schnee nicht abrutschen kann.

Alternativ dazu kommen Satteldächer oder Tonnendächer in Frage. Satteldächer sind hierzulande bestens bekannt: Nahezu alle Wohnhäuser besitzen ein Satteldach, das aus zwei oben spitz zulaufenden Dachflächen besteht. Ein wenig ungebräuchlicher sind Tonnendächer, die ganz ohne Ecken und Kanten auskommen. Hier weist das Dach die Form eines Rundbogens auf und erinnert stark an ein Fass, das der Länge nach in zwei Hälften zersägt wurde. Beide Konstruktionen wirken optisch ansprechender als Flachdächer und reduzieren darüber hinaus die Probleme bei starkem Schneefall. Sowohl von den geneigten Flächen eines Satteldachs als auch von den halbrunden Tonnendächern rutscht der Schnee ab einer gewissen Schneehöhe von allein ab. Hinzu kommt, dass diese Konstruktionen aus Sicht der Baustatik günstiger sind, da sie höhere Lasten tragen können.

Darf ich einen Carport einfach bauen?

In Deutschland darf kaum etwas ohne eine Baugenehmigung gebaut werden. Doch wie sieht es mit Carports aus? Da das Baurecht Ländersache ist, unterscheiden sich die diesbezüglichen Regelungen in den einzelnen Bundesländern erheblich. In einigen Ländern ist keine Baugenehmigung erforderlich, in anderen muss ein Bauantrag gestellt werden. Dabei handelt es sich meist aber um einen mehr oder weniger rein formalen Akt – Baugenehmigungen für Carports werden in aller Regel problemlos erteilt. Sehr viel leichter zumindest als für eine Garage! Auch das kann ein guter Grund sein, sich für einen Carport zu entscheiden. Bisweilen wird sogar noch zusätzlich zwischen freistehenden Carports und Hausanbauten unterschieden. In jedem Fall sollten Sie die damit zusammenhängenden Fragen vorab mit Ihrer zuständigen Kommune abklären. Erfahrungsgemäß reagieren die zuständigen Beamten bisweilen ein wenig unfreundlich, wenn sie sich übergangen fühlen. Selbst wenn der Carport an sich problemlos genehmigungsfähig ist, kann es zu Problemen kommen, wenn Sie voreilig Fakten schaffen und nachträglich einen Bauantrag stellen.

Was genau bewirkt ein Carport?

Ausreichend  Platz zum Unterstellen Ihrer Familienautos bietet ein Doppel-Carport
Ausreichend Platz zum Unterstellen Ihrer Familienautos bietet ein Doppel-Carport
So paradox es auch klingen mag: Ein Carport kann Ihren Wagen unter Umständen besser vor Rost schützen als eine geschlossene Garage! Das ist dann der Fall, wenn Sie im Regen gefahren sind und das Auto daher bereits nass ist, wenn es abgestellt wird. Die offene Konstruktion sorgt in diesem Fall dafür, dass die Feuchtigkeit besser abgeführt werden kann. Das Auto trocknet also schneller, einen besseren Schutz vor Rost gibt es nicht! Dass ein Carport darüber hinaus das geparkte Fahrzeug vor Niederschlag schützt, dürfte sich von selbst verstehen. Weil aber auch dieser Fakt einen wichtigen Schutz vor Schäden durch Rost darstellt, sei es zumindest kurz erwähnt.

Außerdem erspart es natürlich das lästige Freiräumen des Autos von Schnee. Jetzt wird es ein wenig trickreich: Wieso eigentlich schützt ein Carport davor, dass in kalten Nächten die Windschutzscheibe vereist? Die Luft ist nicht wärmer als außerhalb des Carports, die Luftfeuchtigkeit nicht geringer. Was also genau bewirkt der Carport? Auf die Spur der richtigen Antwort führt das Betrachten von Autos, die nachts am Straßenrand geparkt werden. Hier vereist die Windschutzscheibe zuerst, lange bevor die Seitenfenster vereisen. Die Erklärung dafür liefert die Physik, sie wird als Strahlungsgleichgewicht bezeichnet. Zwischen zwei Körpern, die in direkter Sichtlinie zueinander stehen, findet ein Temperaturausgleich über einen Austausch von Strahlung statt. Die geneigte Windschutzscheibe weist in Richtung des kalten Nachthimmels, die Seitenfenster in Richtung der deutlich wärmeren Häuser. Das ist des Rätsels Lösung! Das Dach des Carports versperrt der Windschutzscheibe die freie Sicht auf den Nachthimmel. Zwar ist das Dach deutlich kälter als beheizte Häuser, aber andererseits eben auch erheblich wärmer als der Himmel. Wenn es zu kalt wird, hilft natürlich auch das nicht mehr. Irgendwann vereisen schließlich auch die Seitenfenster eines Autos.

Die Vorteile eines Carports – kurz und knapp zusammengefasst

Ein Carport schützt das Auto vor Niederschlag, ohne dabei das Entweichen von Feuchtigkeit zu behindern, wie das im Fall einer geschlossenen Garage der Fall ist. Dadurch wird Ihr Fahrzeug vor Rost geschützt. Im Winter erspart Ihnen der Carport das Freiräumen des Autos von Schnee und oft auch das mühsame Freikratzen der Windschutzscheibe von Eis. Carports werden in zahlreichen Bauweisen und aus unterschiedlichen Materialien angeboten. Neben preiswerten Einsteigermodellen werden auch Modelle in hochwertigem Design und mit besonders hoher Lebensdauer angeboten.

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asdfasf
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Vijay Gmail 05.03.2014 09:51:53Uhr
 
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