Kolumne

Badezimmer deluxe

Aus Nächten in exklusiven Hotels wissen wir, dass es auch anders geht. Nun herrscht dort nicht die heimische Fülle, aber hat Dir irgendwas gefehlt? Was Du tatsächlich brauchtest, trugst Du bei Dir, das Nötigste und Wichtigste passte genau in einen Kulturbeutel.

 

Streifen wir nun durch ein Bad, wie es als Beispiel dienen könnte: Handtuchstangen aus Chrom oder Holz, unifarbene Handtücher, entweder in den Farben der Kacheln oder als Kontrast zum Weiß der Wände. Duschvorhang oder Kabine? Ich bevorzuge hübsche Vorhänge, die es in unterschiedlichsten Farben und Qualitäten gibt und die man einfach waschen kann. Kabinen wirken oft stumpf, spröde und milchig, wenn man sie nach einem Duschvorgang nicht unverzüglich trocken wischt. Unterm Waschbecken steht idealerweise ein Unterschrank fürs kunterbunte Allerlei: Putzzeug, Arznei, Cremes, Vorräte, Nagellacke & Co. Tampons, Ohrstäbchen und Binden könnten aus ihrer Verpackung gerissen werden und in hübschen Designertütchen landen, die an selbstklebenden Haken an Wand oder Kachel hängen. Wenn der Raum keinen Platz für ein Stehschränkchen hergibt, sind Regale, entlang gezogen oberhalb der Kacheln, sinnvoll, nicht zu tief, doch gern so lang wie möglich. Und passt da noch ein Spiegel waagerecht statt senkrecht übers Becken? Je mehr er die Wand ausfüllt, desto besser die Raumtiefe. Auch der kleinste Badesalon darf jetzt zur Wellnessquelle werden. Verschiedene Flacons, in die man Badeöle abfüllt, Schwämme, Kerzenständer, Bilderrahmen für die Wände. Farblich ist vieles erlaubt und Mosaiksteinchen gehen auch immer.

Was immer Dir vorschwebt, setz es um! Tobe Dich aus! Selbst Schwarz kann edel wirken, dazu Chrom oder Gold, eine flauschige Fußmatte in Schwarz, nostalgische Wasserhähne, eine dunkle WC-Brille , Bürstenhalter aus Porzellan, Toilettenpapier in einer hohen Vase oder im Körbchen samt Lektüre. Fort mit den Monster-Konstrukten für all-in-one. An die Tür von innen vielleicht Haken kleben, an denen ein edles Nachtgewand oder in Reih und Glied Waschkappen und Gästehandtücher an Klebehaken hängen. Die Handseife drücken wir natürlich nicht aus Plastikspendern aus und auch die Seifenschale passt zum Spender. Und sollte ein Regal wirklich nicht umsetzbar sein, genauso wenig wie ein Unterschrank, dann reicht auch ein CD-Regal, dessen Fächer so sinnvoll sind. Gibt es eine Handtuchstange oder nostalgische Haken? Gibt es ein Fenster, sitzt es tief oder hoch genug, um spannenden Nachbarn den Genuss zu vergönnen? Rollos, Raffgardinen, Milchglasfolie oder Plissees eignen sich hier gut. Und wenn ein Fenster sehnsüchtig vermisst wird, könnten auch hier wieder Fototapeten mit einem Außen-Motiv oder viel Weite die Stimmung unterstreichen.

Sammel Deine Lieblingsstücke zusammen und verbanne alte Plastikschnäppchen. Schicke alte Parfümflacons und Puderdosen aus Porzellan vollenden die Deko. Genieße ein heißes Bad oder eine warme Dusche in gedämpftem Licht oder bei Kerzenschein. Vielleicht bleibt auch noch Platz für musikalische Beschallung? Manche bauen sich Boxen in die Ecken ein. Auch Deinen Ideen sind keine Grenzen gesetzt beim Weg vom Bad zum Wellnesstempel – mit oder ohne Phosphorsterne am Wandhimmel! Und Hauptsache weg vom Ort der „Notdurft“, hin zum Allroundtalent-Raum!

Conni Köpp gewährt uns in den kommenden Wochen immer wieder exklusive Einblicke in die Texte Ihres neues Buches "aufgeräumt leben", welches bald im Buchhandel erhältlich sein wird. Dies ist der zweite Teil der Reihe.

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