Deutschlands großes Möbel- und Einrichtungsportal
SUCHE
Sortierung:

Rollroste



Anzeige
Als stabile Grundlage einer Matratze sind Lattenroste unerlässlich. Neben starren und flexiblen Lattenrosten kommen vor allem auch Rollroste bei der Bettkonstruktion zur Anwendung.

Rollroste kommen, anders als bei anderen Lattenrosten, ohne einen eigenen äußeren Rahmen aus und können daher, wie der Name schon sagt, aufgerollt werden. Vereinfacht dargestellt, besteht ein Rollrost aus mehreren starren oder flexiblen Holzleisten, die anhand von zwei parallel verlaufenden Bändern zusammengehalten werden. Die Holzleisten der Rollroste werden jeweils über die Enden mit gleich bleibendem Abstand an den Bändern befestigt.

Der passende Rollrost für Ihr Bett

Je nach Größe des Bettes werden hier mehr oder weniger Leisten für den Rollrost verwendet. Der Abstand zwischen den Leisten ist dabei der entscheidende Faktor für die Stabilität der Matratze und den Liegekomfort. Außerdem wird so die Belüftung gewährleistet, die wiederum für jede Matratze wichtig ist. Der Rollrost muss allerdings zur Matratze passen. Passen Rollrost und Matratze nicht zusammen, kann dies zur Beschädigung der Matratze und unter Umständen auch zu Gesundheitsschäden führen.

Flexibel oder starr? Wählen Sie Ihren Rollrost nach Geschmack

Für die Holzleisten der Rollroste wird meist Massiv- oder Schichtholz von vorwiegend festen Holzsorten wie Buche oder Birke verwendet. Dabei kann der Rollrost aus starren oder auch aus flexiblen Leisten bestehen. Starre Leisten federn gar nicht oder nur sehr wenig. Man liegt fest und stabil. Für starre Rollroste eignen sich z.B. Kokoskern- oder Rosshaar-Matratzen. Flexible Leisten federn, wodurch man weicher bzw. mittel bis fest liegt. Latexmatratzen eignen sich z.B. hervorragend für flexible Rollroste.

Trotz weniger Teile: Rollroste sind stabil und bequem

Die Bänder eines Rollrostes bestehen meist aus Baumwolle. Sie halten, wie bereits erwähnt, die Leisten zusammen und verhindern außerdem ein Knarren des Rostes, das sonst bei Bewegung an der Kontaktstelle zwischen innerem Bettrahmen und Rost entstehen würde. Befestigt werden die Bänder, indem sie auf das Holz getackert werden. Es gibt aber auch verschiedene Dübel- oder Schlaufensysteme, die eine ebenso stabile Befestigung gewährleisten.

Die Höhe des Rostes geht, da kein äußerer Rahmen vorhanden ist, mit der Stärke der verbauten Leisten einher. Dadurch ist der Rollrost nicht sehr hoch und eignet sich für alle Bettrahmen mit geringer Einbautiefe. Wichtig ist dabei aber, dass der Rost stets Auflageleisten auf der Innenseite des Bettrahmens benötigt, da er sonst nicht eingelegt werden kann. Bei Bettrahmen mit anderer Auflagetechnik, wie z.B. Auflagewinkeln, müssen daher zusätzlich Auflageleisten auf entsprechender Höhe montiert werden.