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Haushaltsgeräte



Haushaltsgeräte – die kleinen Helfer im AlltagBügeleisen, Dampfreiniger, Nähmaschine - diese Elektrogeräte dürfen in keinem Haushalt fehlen

Was würden wir nur ohne sie machen? Obwohl wir praktisch nie bewusst an sie denken ist für die meisten Menschen ein Leben ohne sie kaum mehr vorstellbar. Sie sind selbstverständlich geworden und nehmen uns täglich eine Menge harter Arbeit im Haushalt ab. Wo früher stundenlag geschrubbt werden musste reicht heute ein kleiner Handdampfreiniger um Schmutzreste schnell und ganz ohne chemische Zusatzstoffe zu entfernen. Die Wäsche wird nebenbei mit dem vollautomatischen Dampfbügeleisen geglättet, das durch zahlreiche technische Neuerungen besonders leicht zu handhaben ist und besonders gute Ergebnisse erzielt. Für kaum einen ist es noch vorstellbar ohne ein solches Bügeleisen im Haushalt zu leben. Immer seltener sind dagegen Nähmaschinen in deutschen Haushalten zu finden. Dabei ist auch deren Technik immer ausgereifter und bei entsprechendem Talent können ganze Abendballkleider problemlos zuhause am Nähtisch entworfen und angefertigt werden.

„Anti-Falten“ muss nicht immer Gesichtspflege sein

Bügeleisen glätten Stoff mithilfe einer Kombination aus Wärme und Druck, manchmal unter Zuhilfenahme von Feuchtigkeit. Die Temperatur variiert je nach Einstellung normalerweise zwischen 110 und 220 Grad. In heute viel verkauften Dampfbügeleisen ist ein Wassertank im Inneren des Bügeleisens integriert, über den regelmäßig Dampf an der Unterseite des Geräts ausströmt, um so das Entfernen der Falten zu erleichtern. Dadurch können problemlos auch hartnäckige, tiefe Falten beseitigt werden. Die ersten Plätteisen wurden im 15. Jahrhundert entwickelt. Sie waren damals noch viel größer und unhandlicher, da es sich nur um massiven Metallplatten mit Holzgriff  handelte, die in einem Ofen erhitzt und dann zum Plätten auf das jeweilige Kleidungsstück gelegt wurde. In den folgenden Jahrhunderten wurde das Gerät nun immer weiter entwickelt. Bis ins 19. Jahrhundert hinein wurden hohle Messinggehäuse mit Griff zum Bügeln benutzt, in die heiße Eisenplatten eingeführt werden konnten. Später wurden statt der Eisenplatte Kohlen oder Briketts in das Plätteisen gefüllt um die zum Glätten der Falten nötige Temperatur zu erreichen. Bis die ersten elektrischen Bügeleisen im Handel erhältlich waren, gab es sogar gasbetriebene Plätteisen, die jedoch zu Unfällen führen konnten.

Bügeln als Sportart – Extrembügeln unter Wasser

1997 wurde aus der, von dem meisten Menschen eher als langweilig und lästig empfundenen Tätigkeit des Wäschebügelns, in England eine Sportart entwickelt. Beim sogenannten Extrembügeln oder „extreme ironing“ wird das Haushaltsgerät mitsamt Bügelbrett an Orte mit anspruchsvollen äußeren Bedingungen transportiert, an denen die ebenfalls mitgeführte Wäsche dann vom Sportler geplättet werden muss. Mittlerweile hat die Sportart auch auf internationaler Ebene einige Anhänger gefunden und 2002 fand in der Nähe von München die erste Weltmeisterschaft im Extrembügeln statt. Zu absolvieren waren verschiedene Disziplinen bei denen am Ende sowohl die Faltenfreiheit der zu bügelnden Kleidung, als auch die Ausführung der Performance des Sportlers bewertet wurde. Einige der bekanntesten Bügeldisziplinen sind: Water Style - also das Bügeln im, auf und unter dem Wasser, Rocky Style – Plätten von Wäsche im Gebirge, über Schluchten oder an Felswänden, Forest Style – das Plätten der Wäsche im Wand oder auf Bäumen. Die Ausrüstung besteht im Regelfall aus einem handelsüblichen Bügeleisen, sowie einem normalen Bügelbrett. Nur in Ausnahmefällen dürfen diese technisch verändert werden – wenn beispielsweise keine Elektrizität zur Verfügung steht.