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Herde & Backöfen



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Heiß, heiß Baby! – Herde und BacköfenHerde und Backöfen dürfen in keiner Küche fehlen

Ein Einrichtungsgegenstand, der bestimmt in jeder Wohnung vorkommt, egal ob er benutzt wird oder nicht, ist der Herd. Er gehört einfach zur Küche wie das Sofa zum Wohnzimmer. Unter Herd versteht man eine Kombination aus Backofen und Kochplatten. Daneben gibt es beide Gerätschaften aber auch separat zu kaufen. Kombiniert und ergänzt werden Herde durch die darüberhängende Dunstabzugshaube.

Platzsparend und praktisch: Herde

Wie bereits erwähnt, kombiniert ein Herd Backofen und Kochplatten in einem Gerät. Diese Lösung ist praktisch und platzsparend. Je nachdem, ob Sie am liebsten auf einer, zwei, vier oder gar noch mehr Herdplatten kochen, sollten Sie die Größe Ihres Herds auswählen. Manche Herde sind freistehend und werden einfach zwischen den restlichen Küchenmöbeln oder Elektrogeräten platziert, andere hingegen sind unterbaufähig und können in eine Einbauküche integriert werden. Grundsätzlich lässt sich unterscheiden zwischen Gasherden, Herden mit Cerankochfeldern und den schon etwas älteren mit geriffelten, einzelnen Kochplatten.  

Küchen-Klassiker: Gas- und Elektroherde

Moderne Geräte sind in der Regel Gasherde oder Herde mit Ceranplatten. Gasherde werden, wie der Name schon sagt, mittel Gas betrieben, welches vor dem Kochen mit einem Feuerzeug entzündet wird. Die so entstandene Flamme gibt dann die Wärme an das Kochgeschirr ab. Ceran ist dagegen kein energiespendendes Material, sondern lediglich die Abdeckung für die darunter liegende Energiequelle, zum Beispiel ein Elektro-Kochfeld. Mittels Strom wird dieses Feld erhitzt und gibt die Wärme dann an das Kochgeschirr ab.

Moderne Technologie: Induktionsherde

Auch ein Induktionsherd kann mit einem Cerankochfeld versehen sein. Im Gegensatz zu Elektro-Herden werden die Kochplatten hier aber nicht selbst erhitzt. Vielmehr wird unterhalb der Ceranfläche ein mehr oder weniger starkes, elektromagnetisches Feld erzeugt. Dieses wirkt dann durch die Ceranabdeckung hindurch auf den Boden des Kochgeschirrs. Für Induktionsherde sind deswegen spezielle Töpfe und Pfannen nötig, denn Induktionsgeschirr muss so beschaffen sein, dass sich in ihren Böden ein Eisenkern befindet, der sich durch das elektromagnetische Feld in Schwingung versetzen lässt. Dadurch wird Wärme erzeugt und der Topf- oder Pfannenboden wird zur eigentlichen Kochplatte. Ein Induktionsherd hat viele Vorteile: Zum einen wird nur genau der Bereich erhitzt, der dem Umfang der Top- oder Pfannenfläche entspricht.

Die Energiezufuhr kann hier überdies viel schneller gesteuert werden als beim normalen Elektroherd. Das spart einiges an Energiekosten. Des Weiteren wird das Ceranfeld selbst nicht erwärmt, sondern nur der Topf- oder Pfannenboden; dies ist besonders praktisch wenn Kinder im Haushalt leben, denn so kann sich keiner mehr am heißen Herd verletzen. Außerdem brennt übergelaufenes Essen auf der Platte nicht an, so erspart man sich eine mühevolle Reinigung.

Unverzichtbar für Aufläufe und Co.: Backöfen

Backöfen kann man unterscheiden anhand der Heizmethode, mittels welcher im Inneren Wärme erzeugt wird. Backöfen mit Ober- und/ oder Unterhitze erwärmen die Gerichte durch eine an der Decke beziehungsweise am Boden angebrachte Heizspirale. Bei Umluftöfen wird die Luft im Inneren mittels eines Ventilators schneller erhitzt und gleichmäßig verteilt, das spart Zeit und Energie. Außerdem können mehrere Ebenen gleichzeitig genutzt werden, da die Wärme überall gleich ist. Ein Heißluftofen besitzt ebenfalls einen Ventilator, dieser ist aber, im Gegensatz zum Umluftofen, mit einer eigenen, runden Heizspirale versehen. So wird die Luft noch schneller erwärmt und noch gleichmäßiger verteilt. Bei modernen Backöfen sind oft alle der genannten Methoden integriert und lassen sich am Gerät selbst auswählen, je nachdem, welches Gericht im Backofen zubereitet werden soll.