Jalousien & Rollos
Das eigene Heim stellt einen Raum der Privatsphäre dar, die durch Jalousien und Rollos noch zusätzlich gewährleistet werden kann. Auch ein Schutz vor verschiedenen Witterungsverhältnissen, Sonnenstrahlung und Wärme bieten diese Vorrichtungen.
Der Begriff Jalousie leitet sich von dem französischen Wort für Eifersucht ab. In Frankreich waren Jalousien nämlich zunächst jenen Fenstergittern gleich, mit denen im Orient der Hausherr die Frauen seines Harems vor fremden Blicken abschirmte.
Typisch für Jalousien: Lamellen
Jalousien können sowohl innen als auch außen an Fenstern angebracht werden und bestehen aus Lamellen, die einen je nach aktuellen Bedürfnissen verstellbaren Schutz gewährleisten. Mit einer Schnur oder einer Kurbel können die Lamellen gekippt oder die Jalousie heruntergelassen werden. Die aus Holz, Aluminium oder dem Kunststoff PVC bestehenden Scheiben haben dabei eine Breite von 16 bis 50 Millimetern. Nicht zu verwechseln mit den aus harten Lamellen bestehenden Jalousien werden Rollos aus einem meist rechteckigen Stoff gefertigt, wobei auch Formen wie das Dreieck oder das Trapez durchaus vorkommen.
Verschiedene Mechanismen für bestmöglichen Sichtschutz
Auch große Unterschiede in der Durchlässigkeit von Licht sowie verschiedene Farben, Größe und Muster sind auf dem Markt vertreten. Beim Hochziehen werden Rollos um einen Stab gewickelt, in der Mechanik Welle genannt. Bedient werden kann diese Vorrichtung auf verschiedene Art und Weise. Das am häufigsten angebotene Kettenzugrollo wird an einer Schnur oder Kette stufenlos herunter- beziehungsweise heraufgelassen, während beim Spring- oder Schnapprollo durch eine Feder mit etwas Geduld das Gleiche erziehlt werden kann. Heutzutage können auch ein Elektroantrieb oder ein Funkmotor verwendet werden, wobei sich diese Methode besonders bei schwer zugänglichen Rollos wie beispielsweise in nicht erreichbaren Höhen eignet.
Dekorative Falt- und Raffrollos
Gesondert betrachtet werden muss noch einmal das Faltrollo. Es wird nicht um eine Welle gewickelt, sondern mit Hilfe von sich im Stoff befindlichen Bändern beim Hinaufziehen gefaltet. In der Kategorie Faltrollo lässt sich unterscheiden zwischen Raffrollos und solchen, die glatt fallen. Während bei glatten Faltrollos Stäbchen eingebaut werden, sodass der Stoff wirklich glatt von rechts bis links liegt, wird bei Raffrollos etwas Stoff hinzugegeben, sodass sie nicht gerade, sondern eher in einem Bogen fallen. Raffrollos werden auch als Plisseevorhänge bezeichnet, oft jedoch wird die Bezeichnung in gleicher Bedeutung wie der Begriff Faltrollo verwendet.
Als Variante gibt es feste Faltrollos, die in ihrer Höhe nicht verstellbar sind und somit zur Abdeckung von Maueröffnungen oder Rolladenkästen verwendet werden können.