Badewannen & Whirlpools
Eine Badewanne ist eine Sanitäreinrichtung, die zum Baden genutzt wird. Die meisten modernen Wannen sind aus Acryl oder Fiberglas. Immer öfter sieht man aber auch Modelle aus Stahl, Gusseisen und aus wasserdicht lackiertem Holz. Eine Badewanne ist in der Regel in einem Badezimmer alleine oder mit einer integrierten Dusche platziert.
Moderne Wannen werden frei stehend gebaut. Bis vor Kurzem hatten die Wannen noch eine grobe rechteckige Form, aber mit den neuen Acryl-Modellen sind mehr Formen verfügbar.
Die zwei üblichsten Wannenarten sind:
1. Die Western-Stil Badewannen - sie sind flach und lang gebaut.
2. Die aus Japan stammenden Ost-Stil Wannen - sie sind in der Regel kurz und tief.
Badewannen für Groß und Klein
Im 19. Jahrhundert galt die "Klauenfüßen"-Badewanne als Luxusgut. Sie wurde aus Gusseisen gefertigt und bestand innen aus Porzellan. Diese Wannen benötigten viel mehr Wasser als die Badewannen von heute. Die Klauenfüßen-Wannen sind heutzutage beliebte Sammlerstücke.
Eine Baby-Badewanne wird für Babys eingesetzt, die noch nicht aufrecht sitzen können. Entweder wird dafür eine kleine Wanne verwendet oder an der Badewanne ist eine Vorrichtung zum Halten des Kindes angebracht. Beide Varianten sind so konzipiert, dass das Baby sich zurücklehnen kann und dass der Kopf über Wasser bleibt.
Entspannung und Wellness mit dem eigenen Whirlpool
Whirlpools sind beheizte, kleine Pools und dienen in erster Linie der Entspannung. Manchmal werden sie auch für Therapien eingesetzt. Seit der "Hippie-Ära" taucht der Whirlpool immer wieder in amerikanischen Filmen und Liedern auf.
Die Whirlpools wurden in den 1960er und 70er Jahren in Amerika populär. Ein Whirlpool wird auch "Jacuzzi" genannt. Mit dem Whirlpool können über Düsen Luftblasen in das Wasser eingeführt werden.
Das Baden ist der Grundstein der Hygiene
Das Baden geht zurück bis 3.300 v. Chr. Forscher entdeckten alte Wasserleitungen aus Kupfer in einem Palast des alten Indiens. Die älteste Wanne wurde auf der Insel Kreta entdeckt. Sie bestand aus gehärtetem Keramik und ist wahrscheinlich der Vorfahre der "Klauenfüßen"-Wanne. Im Römischen Reich wurden die Bürger aufgefordert, täglich in einem der öffentlichen Bäder zu baden. Die privaten Baderäume waren prunkvoll verziert. Das Römische Reich hat den Grundstein zur körperlichen Hygiene gelegt. In der Renaissance jedoch kam das Baden aus der Mode, denn die Menschen dachten damals, dass das Wasser Krankheiten auslöst. Heutzutage ist das Baden, Gott sei Dank, wieder in Mode.
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